„Ich konnte nicht mehr lesen“
Kate spricht offen über Folgen ihrer Chemotherapie
23.07.2026Lesedauer: 2 Min.
Bei einem Besuch in einem Krebszentrum spricht Prinzessin Kate über ihre eigene Erkrankung. Dabei gewährt sie seltene Einblicke in die Folgen ihrer Chemotherapie.
Prinzessin Kate hat sich bei einem öffentlichen Termin ungewöhnlich offen über die Auswirkungen ihrer Krebsbehandlung geäußert. Dabei schilderte sie eine Erfahrung, die viele Betroffene kennen und die ihren Alltag stark veränderte.
Während eines Besuchs im Krebszentrum The Christie in Manchester sprach die Prinzessin von Wales mit Patienten über ihre Zeit während der Chemotherapie. Dabei berichtete die 44-Jährige, dass sie vorwiegend unter Konzentrationsproblemen gelitten habe. „Ich konnte weder lesen noch mich wirklich auf etwas konzentrieren“, sagte Kate.
Konzentrationsstörungen während Krebstherapie
Statt zu Büchern mit Worten griff sie deshalb zu Malbüchern. Das Ausmalen habe ihr geholfen, kreativ zu bleiben, ohne sich selbst unter Druck zu setzen. Wie Kate erklärte, habe sie dadurch einfach spielen und für einen Moment alles andere ausblenden können.
Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen können während oder nach einer Krebsbehandlung auftreten und werden häufig als „Brain Fog“ bezeichnet.
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Der Begriff „Brain Fog“ ist laut der Website „krebsinformationsdienst.de“ jedoch irreführend, da die Beschwerden nicht nur durch eine Chemotherapie, sondern auch durch andere Krebsbehandlungen, die Krebserkrankung selbst sowie psychische Belastungen oder Schlafstörungen verursacht werden können. Deshalb sprechen Fachleute heute bevorzugt von kognitiven Beschwerden oder kognitiven Beeinträchtigungen.
Kate hatte ihre Krebsdiagnose im Jahr 2024 öffentlich gemacht. Im September 2024 beendete sie ihre Chemotherapie, im Januar 2025 gab sie bekannt, dass sich ihre Erkrankung in Remission befindet. Seitdem kehrt sie schrittweise zu öffentlichen Terminen zurück und spricht dabei immer wieder über ihren Weg zurück in den Alltag.
