Leicht verdaulich

Diese Vorteile hat Brot aus Sauerteig


Aktualisiert am 30.08.2026 – 12:38 UhrLesedauer: 3 Min.

Brot aus Sauerteig: In einem handelsüblichen Brot stecken oft Dutzende Zutaten. Für ein Sauerteigbrot braucht es nur Mehl und Wasser – und Geduld. (Quelle: snoopaya/getty-images-bilder)

Sauerteig ist nichts für Menschen mit wenig Zeit: Denn für den ersten Teigansatz braucht man drei Tage. Das Warten lohnt sich aber.

Seine Krume ist dicht und saftig, die Kruste knackt beim Reinbeißen: Sauerteigbrot duftet intensiv, ist schnittfest und lange haltbar. Das dunkle Roggenbrot können Sie einfach selbst backen. Denn im Prinzip verrühren Sie bloß Mehl mit Wasser und lassen das Ganze ein paar Tage stehen.

Vorteile von Sauerteig

Sauerteig: Er muss regelmäßig mit Mehl und Wasser gefüttert werden. (Quelle: CalypsoArt/getty-images-bilder)

Was Sauerteig so besonders macht, sind die Milchsäurebakterien, die bei der Gärung entstehen. Dadurch werden Backwaren schön locker. Außerdem gibt es noch weitere Vorteile: Ein Brot mit Natursauerteig lässt sich besser vom menschlichen Körper verwerten und ist daher für viele Menschen leichter verdaulich.

Sauerteig: Bei der Zubereitung sollten sich spätestens am dritten Tag Blasen bilden. (Quelle: Grahamphoto23/getty-images-bilder)

Grundsätzlich gibt es zwei Arten, Brot zu backen: mit Sauerteig oder mit Hefe. Hefe wird eher bei Weizenmehlbroten eingesetzt, Sauerteig bei Broten mit Roggenmehlanteil wie Grau- oder Roggenmischbroten. Das Backen mit Sauerteig gilt als traditionelle und reinste Form.

In einem handelsüblichen Brot stecken oft Dutzende Zutaten. Für ein Sauerteigbrot braucht es nur Mehl und Wasser. Das hat auch Vorteile für Allergiker und Menschen mit Unverträglichkeiten. Und: Sauerteigbrot hält sich bis zu drei Wochen. Hefebrot schmeckt dagegen schon am Folgetag oft alt.

Welches Mehl eignet sich am besten für einen Sauerteig?

Für einen Sauerteigansatz verwenden Sie am besten Roggenmehl oder Roggenvollkornmehl. Aber auch mit Weizenmehl oder Dinkelmehl gelingen Sauerteige.

Generell gilt: Sie können mit Mehlen experimentieren: Ein höherer Weizen- oder Dinkelanteil bringt eine elastischere und lockerere Krume – das Brot bleibt dann aber nicht so lange frisch.

Rezept: Sauerteig ansetzen

Guter Sauerteig muss regelmäßig mit Mehl und Wasser gefüttert werden. Beim Herstellen gilt es, durch Wasser, Mehl, Zeit und Temperatur ein mikrobiologisches Milieu zu steuern. Schon kleine Temperatur- oder Zubereitungsunterschiede entscheiden über das Gelingen des Brotes.

Für die Startkultur Roggenmehl und lauwarmes Wasser zu gleichen Teilen zu einem zähflüssigen Brei mischen.

  • 3 Mal 50 g Mehl, am besten Roggenvollkornmehl
  • 3 Mal 50 g lauwarmes Wasser
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