Flugangst bei Turbulenzen

Flugbegleiterin beruhigt Ängstliche – mit Wackelpudding


30.08.2026 – 07:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Wackelpudding (Symbolbild): Wie kann er bei Flugangst helfen? (Quelle: imago/bonn-sequenz)

Ist das wirklich ein guter Vergleich? Eine US-Flugbegleiterin erklärt Passagieren mit einem Wackelpudding-Modell das Flugverhalten bei Turbulenzen.

Viele Menschen kennen das Problem: Sie würden wahnsinnig gerne die Welt bereisen, doch Flugangst hält sie davon ab. Die Furcht, mit dem Flugzeug abzustürzen, ist nur schwer überwindbar. Wer sich dennoch durchringt und an Bord eines Fliegers geht, muss meist beim Start und bei Turbulenzen bange Minuten überstehen.

Strategien, um Flugangst wenigstens einigermaßen unter Kontrolle zu bringen, gibt es viele: Therapien, Atemtechniken, Ablenkungen oder Medikamente. Eine amerikanische Flugbegleiterin hat nun eine weitere auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlicht. Sie hat einen leicht populärwissenschaftlichen Anstrich, könnte Ängstliche womöglich aber tatsächlich beruhigen.

Wackelpudding-Modell gegen Flugangst

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.
  • Pilot erklärt: Daher kommt das sägende Geräusch vor dem Start

Cierra Mistt erklärt das eigentliche Fliegen in großer Höhe mit zwei Gläsern und einem kleinen Flugzeugmodell. Eines der Gläser ist mit Wasser gefüllt, eines mit Götterspeise. Sie lässt ein kleines Modellflugzeug zunächst in ein Glas Wasser fallen. Es sinkt fast ungehindert nach unten. Genau so, erklärt sie, stellen sich viele ängstliche Passagiere vor, was bei Turbulenzen mit einem Flugzeug passiert – freier Fall.

Anschließend lässt sie das Modellflugzeug auf den Wackelpudding fallen. Um die Turbulenzen zu simulieren, schüttelt sie das Glas kräftig. Trotzdem bleibt das Flugzeugmodell weitgehend an seinem Platz.

Die Vorführung soll verdeutlichen, dass ein Flugzeug nicht einfach haltlos „herunterfallen“ kann. Die umgebende Luft trägt und stabilisiert die Maschine durch den dynamischen Druck an den Tragflächen und am Heckleitwerk. „Wenn Sie das nächste Mal bei Turbulenzen Angst bekommen, denken Sie an den Wackelpudding“, sagt Cierra. Und noch ein Tipp: Auf so gut wie jedem Flug gebe es einen Piloten oder Flugbegleiter außer Dienst, der in der Kabine mitreist. Cierra rät, diese Person zu beobachten. Was macht sie, um sich abzulenken? Lesen? Mit dem Smartphone rumspielen? Mit dem Sitznachbarn reden oder gar flirten? „Tun Sie einfach das Gleiche.“

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version