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You are at:Home»Sport»Said El Mala ist trotz verpasstem DFB-Debüt „ein Goldjunge“
Sport

Said El Mala ist trotz verpasstem DFB-Debüt „ein Goldjunge“

wochentlich.deBy wochentlich.de21 November 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Said El Mala ist trotz verpasstem DFB-Debüt „ein Goldjunge“
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1. FC Köln

El Mala zeigt richtige DFB-Reaktion: „Er ist ein Goldjunge“


20.11.2025 – 17:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Kölns El Mala im Trikot der deutschen U21-Nationalmannschaft (Archivbild): Gegen Georgien zeigte er eine gute Leistung. (Quelle: IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz)

Nach seinem verpassten DFB-Debüt erhält Said El Mala warme Worte von Trainer Lukas Kwasniok. Beim 1. FC Köln verursacht er ein Luxusproblem.

Auch während seiner Abwesenheit vom Geißbockheim hat Said El Mala die Schlagzeilen rund um den 1. FC Köln bestimmt. Nicht jeder Beobachter und schon gar nicht jeder Fan konnte verstehen, dass der Shootingstar des Aufsteigers die A-Nationalmannschaft noch vor dem abschließenden WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei und ohne ein Debüt im Gepäck wieder verlassen musste.

Für Lukas Kwasniok hingegen kam die vermeintliche Degradierung zum U21-Team des DFB alles andere als überraschend. „Wir müssen hier schon auch mal festhalten, dass das klar kommuniziert war“, sagt der FC-Trainer vor dem Kölner Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.

Bundestrainer Julian Nagelsmann habe von vornherein signalisiert, „dass Said zur A-Nationalmannschaft eingeladen wird, weil Adeyemi beim ersten Spiel gesperrt war, und dann höchstwahrscheinlich zum zweiten Spiel zur U21 abreist, um dort zu performen“, berichtet Kwasniok.

Genauso kam es auch. El Mala lief am Dienstagabend beim 2:0-Sieg in Georgien für die deutsche U21 auf – und performte, unter anderem mit einer Torvorlage. „Das spricht einfach für Said. Er hat das genossen bei der A-Nationalmannschaft, aber dann fliegt er nach Georgien und spult ein gutes Spiel ab“, lobt Kwasniok und stellt fest: „Er ist einfach ein Goldjunge, auch charakterlich.“

Ein Goldjunge, der im Rahmen seiner Stippvisite beim A-Team einen klaren Auftrag erhalten hat. Bundestrainer Nagelsmann erklärte nach El Malas Abreise: „Natürlich muss er in Köln Stammspieler werden, das habe ich ihm auch gesagt. Der Kölner Kader ist gut, aber er muss den Anspruch haben, seine Baustellen beseitigen.“

Für den 19-Jährigen geht es vor allem darum, sein Potenzial konstant abzurufen – und zwar in beide Richtungen des Spielfelds. Als Vorbild zog Kwasniok zuletzt Jakub Kaminski heran, der genau wie El Mala bereits vier Bundesliga-Treffer für die Geißböcke erzielt hat, aber auch mit seinem immensen Fleiß glänzt.

Kaminski ist im Übrigen auch einer der Hauptgründe, warum El Mala trotz seiner Klasse noch kein unangefochtener Stammspieler beim FC ist. Der Pole und der Youngster sind nicht nur gemeinsam die erfolgreichsten Kölner Torschützen, sie haben auch dieselbe Lieblingsposition – Linksaußen.

Bei der Derby-Niederlage in Gladbach musste Kaminski zuletzt zu Gunsten von El Mala auf die rechte Schiene ausweichen. „Er macht auf jeder Position gute Spiele“, hebt Kwasniok die Polyvalenz der Wolfsburger Leihgabe hervor, gibt aber auch zu: „Ich würde mir wünschen, ihn dauerhaft auf seiner besten Position spielen zu lassen.“

Nur sei das eben nicht immer möglich. Kaminski und El Mala – ein Duo, das die bisherige Kölner Saison geprägt hat und seinem Trainer durchaus ein Luxusproblem beschert. Kwasniok grübelt Woche für Woche, wie er die beiden am besten unter einen Hut bekommt. „Manchmal verfluche ich mich selbst, manchmal macht man sich auch zu viele Gedanken“, schmunzelt er und wird sich wohl noch bis Samstag den Kopf darüber brechen, wie sich das Luxusproblem gegen Frankfurt lösen lässt.

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