Ricarda Lang betont eine Ernährungsumstellung „ohne Verbote“. Warum ist das relevant?

Der Ansatz „ohne Verbote“ ist psychologisch klug. Strikte Verbote führen oft zu Heißhunger-Attacken und im schlimmsten Fall zu einem Jo-Jo-Effekt. Wenn man lernt, in kleinen Schritten seine Ernährung umzustellen und bewusst zu essen, kann man sich auch mal etwas gönnen, und die Ernährungsumstellung ist langfristig machbar. Frau Langs Ehrlichkeit ist dabei wichtig: Es braucht dennoch Disziplin und Verzicht – nur eben keine starren Regeln. Genau diese Flexibilität macht den Unterschied zwischen kurzfristiger Diät und nachhaltiger Lebensstiländerung mit neuen gefestigten Ernährungsgewohnheiten und Bewegung als Routine.

Haben Sie noch einen letzten Tipp?

Wichtig ist es, auch Rückschläge einzukalkulieren und hier schnell zu reflektieren, was der Auslöser sein kann. Das hilft dabei, schnell wieder in die „neue Routine“ zurückzufinden und sich selbst nicht zu verurteilen. Und auch das bewusste Planen von Alternativen kann helfen, beispielsweise „Was tue ich, wenn ich gestresst bin, im Urlaub bin und so weiter“.

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