Hoch infektiös

Wegen Durchfallkeimen: Rewe und Edeka rufen Salami zurück


21.11.2025 – 14:24 UhrLesedauer: 1 Min.

In Scheiben geschnittene Salamiwurst: Ein Hersteller warnt zurzeit vor einem belasteteten Produkt. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Tetiana Chernykova/imago)

Ein mit Keimen belastetes Wurstprodukt wird zurückgerufen. Es war sowohl bei großen Handelsketten als auch bei kleineren Händlern erhältlich.

Wer zuletzt bei den großen Lebensmittelketten Rewe oder Edeka Scheibensalami gekauft hat, sollte einen Blick auf Hersteller und Mindesthaltbarkeitsdatum werfen. Die Franz Bock GmbH warnt jetzt vor dem Verzehr des Artikels „Haussalami, geschnitten“ in der 100-Gramm-Packung. Bei einer Kontrolle seien Shigatoxin bildende Escherichia-coli-Bakterien (STEC) nachgewiesen worden.

Auch Kunden, die ihre Wurst in kleineren Hofläden, Dorfläden oder Verkaufsstellen im Raum Stuttgart erworben haben, sollten einen Check machen. Hier sind Produkte des Herstellers Franz Bock ebenfalls häufig gelistet, schreibt produktwarnung.eu.

Das ist der betroffene Artikel:

Haussalami geschnitten
Marke: Bock
Inhalt: 100 Gramm
Chargennummer: CN5304 und CN5311
Mindesthaltbarkeitsdaten: 25.11.2025, 26.11.2025, 27.11.2025, 28.11.2025, 01.12.2025, 02.12.2025, 03.12.2025, 04.12.2025, 05.12.2025, 09.12.2025, 10.12.2025
Identitätskennzeichen: BW EV 01707 EG

Betroffene Artikel können laut Hersteller in den jeweiligen Verkaufsstellen, auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden.

Shigatoxin bildende Escherichia-coli-Bakterien (STEC/EHEC) lösen schwere Magen-Darm-Erkrankungen aus, die von wässrigen bis hin zu blutigen Durchfällen reichen. Die gefährlichste Komplikation ist das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das zu Nierenversagen und Schäden an Blutkörperchen und Blutgefäßen führen kann und lebensbedrohlich ist. Die Infektion kann auch symptomlos verlaufen.

Die Bakterien können über kontaminierte Lebensmittel, wie zum Beispiel rohes oder nicht ausreichend erhitztes Fleisch (Hackfleisch), nicht pasteurisierte Milchprodukte oder rohes Gemüse übertragen werden. Kleine Kinder, ältere Menschen und immunschwache Personen sind im Fall einer Infektion besonders gefährdet.

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