Monatelange Fahndung

Messerattacke auf Restaurant-Chef: Tatverdächtiger gefasst

Aktualisiert am 18.05.2026 – 17:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Mitarbeiter der Spurensicherung am Tatort (Archivbild): Ein 41-Jähriger wurde im Februar in seinem Restaurant in Hamburg-Marienthal getötet. (Quelle: Gerald Wintzer/dpa/dpa-bilder)

Im Fall eines getöteten Hamburger Restaurantbetreibers ist ein Tatverdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Seine Auslieferung nach Deutschland ist noch offen.

Hamburger Ermittler haben einen Tatverdächtigen im Fall des getöteten Restaurantbetreibers Mortesa S. in der Türkei aufgespürt. Das bestätigte eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft der „Mopo“. Demnach sitzt ein 36-Jähriger in einem türkischen Gefängnis. Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft nicht.

Mehr als drei Monate lang hatten Ermittler nach dem Verdächtigen gesucht. Nach Informationen der „Bild“ spürten Zielfahnder der Hamburger Polizei den Mann schließlich in der Türkei auf. Dem Bericht zufolge soll er Einspruch gegen eine Auslieferung nach Deutschland eingelegt haben.

Opfer stirbt trotz Reanimationsmaßnahmen im Krankenhaus

Der Betreiber des persischen Restaurants „Sepideh“ an der Hammer Straße war am Abend des 12. Februar nach einem Streit tödlich verletzt worden. Laut Polizei verlagerte sich die Auseinandersetzung aus dem Restaurant in einen Hinterhof. Dort wurde der 41-Jährige mit einem Messer attackiert.

Zeugen brachten den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Dort starb er trotz Reanimationsmaßnahmen. Der Täter floh laut Polizei mit einem Auto. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb damals zunächst erfolglos.

Zur Beerdigung des Restaurantbetreibers kamen laut „Mopo“ Hunderte Menschen. Der 41-Jährige hinterlässt zwei Kinder. Knapp zwei Wochen nach der Tat öffnete das Restaurant wieder. Angehörige erklärten damals in sozialen Medien, dies sei im Sinne des Verstorbenen gewesen.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version