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Puerto de Mogán schlägt alle anderen Orte

wochentlich.deBy wochentlich.de1 November 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Leserumfrage

Das sind die beliebtesten Urlaubsorte auf den Kanaren


Aktualisiert am 01.11.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 4 Min.

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Hafen von Puerto de Mogán auf Gran Canaria: Der Ort entwickelte sich aus einem kleinen Fischerdorf. In den 1980er-Jahren wurde der Hafenbereich nach einem Entwurf des Künstlers Rafael Neville gezielt für den Tourismus ausgebaut. (Quelle: IMAGO/Markus Mainka)

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Im Herbst und Winter Sonne tanken? Das geht auf den Kanarischen Inseln. Der Archipel lockt mit fantastischen Urlaubsorten. Das sind die beliebtesten.

Wenn in Deutschland der Nebel über den Feldern hängt, zieht es Hunderttausende in Richtung Atlantik. Die Kanaren sind der zuverlässigste Sonnengarant Europas – knapp fünf Flugstunden entfernt, mit Hochsaison von Ende November bis Anfang April. Fast drei Millionen Deutsche kamen 2025 auf den Archipel im Atlantik. So viele wie aus keinem anderen Land außer Großbritannien.

Aber welches ist der schönste Ort der Kanaren? Das britische Verbrauchermagazin „Which?“ hat bei seinen Lesern abgefragt, was ihr Favorit ist. Mehr als 1.000 Urlaubserfahrungen flossen ein, bewertet nach Stränden, Gastronomie, Sehenswürdigkeiten, Landschaft sowie Ruhe und Erholung – aus den Sternen für jedes Kriterium errechnete die Redaktion einen Gesamtwert. Hier das Ergebnis.

  • Lost Place: Verlassenes Teneriffa-Wahrzeichen wird abgerissen
  • Kein Vogel: Woher kommt der Name für die Kanarischen Inseln?

1. Gran Canaria: Puerto de Mogán

Wenn ein einzelner Ort den unverwüstlichen Reiz der Kanaren auf den Punkt bringt, dann ist es Puerto de Mogán. Zuckerwürfelweiße Häuser im andalusischen Stil drängen sich um einen Jachthafen, Bougainvillea ranken sich über Torbögen am Hafen. Dahinter liegt eine Altstadt wie ein Postkartenmotiv am Hang. Im Hintergrund schichten sich vulkanische Bergmassive auf – kein Wunder, dass der Ort vier Sterne für die Landschaft erhielt.

Natürlich sei Puerto de Mogán ein klassischer Ferienort, „doch die Entwicklung verlief mit Gespür“, urteilen die Reiseredakteure von „Which?“. Einen großen Pluspunkt gibt es auch für die Gastronomie: „Lecker essen lässt es sich im ganzen Ort. Zwei Wochen reichen nicht, um die Restaurants an der Uferpromenade durchzuprobieren.“

Hufeisenförmig angelegter Strand in Puerto de Mogán: Er bietet beim Baden Schutz vor hohen Wellen.Vergrößern des Bildes
Hufeisenförmig angelegter Strand in Puerto de Mogán: Er bietet beim Baden Schutz vor hohen Wellen. (Quelle: McPHOTO/S. Wolf-Feix via www.imago-images.de)

2. Teneriffa: Puerto de la Cruz

Wenn der Süden Teneriffas der Ort ist, um auf der Sonnenliege zu brutzeln, dann ist Puerto de la Cruz im Norden der Ort, um den Puls der Geschichte zu spüren. Die Stadt gilt als Geburtsstätte des kanarischen Tourismus. Seit dem späten 19. Jahrhundert spazieren Besucher zwischen Herrenhäusern mit Balkonen aus dem 18. Jahrhundert umher, im botanischen Garten oder stöbern im früheren Fischerviertel La Ranilla.

Für Agatha Christie war Puerto de la Cruz schon vor 100 Jahren ein Seelenort. Hier, im „Gran Hotel Taoro“, schrieb die englische Krimiautorin 1928 ihr Buch „Der blaue Express“. Das 135 Jahre alte Haus wurde 2025 nach einer Renovierung wiedereröffnet – mit Spa und fünf Restaurants.

Das Freiluft-Meerwasserbad Lago Martiánez: Der Künstler César Manrique als harmonische Verbindung aus kanarischer Architektur, Vulkansteinen, einheimischer Flora.Vergrößern des Bildes
Das Freiluft-Meerwasserbad Lago Martiánez: eine Verbindung aus kanarischer Architektur, Vulkansteinen und einheimischer Flora. (Quelle: wirestock_creators via imago-ima)
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