Formel-1-Kalender in Gefahr
Portimão wohl Notfallplan für Saisonfinale
05.07.2026 – 20:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Formel 1 plant offenbar eine Absicherung für den Fall, dass die letzten beiden Saisonrennen in Katar und Abu Dhabi ausfallen. Gleichzeitig gibt es Bewegung bei den gestrichenen Nahost-Rennen.
Dem Fachportal the-race.com zufolge gilt der Kurs in Portimão als möglicher Ersatzausrichter, sollten die beiden letzten Rennen in Katar und Abu Dhabi nicht stattfinden können. Die Formel 1 hat die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien bereits im März wegen der Sicherheitslage aus dem Kalender gestrichen – und prüft nun, ob zumindest eines davon noch nachgeholt werden kann.
Der Kurs an der Algarve war 2020 und 2021 während der Corona-Pandemie Ersatzausrichter. Ab 2027 kehrt Portimão fest in den Rennkalender zurück.
Beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone äußerte sich Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali zu einer möglichen Rückkehr der gestrichenen Rennen. Gegenüber Sky sagte er: „Wenn alle Voraussetzungen stimmen, werden wir unseren Plan umsetzen. Wenn sich eine Chance bietet, warum nicht?“
Dem Sender zufolge soll der Grand Prix von Bahrain dabei favorisiert sein. Eine Neuterminierung soll noch vor der Sommerpause erfolgen. Die Formel 1 pausiert nach dem Grand Prix von Ungarn Ende Juli. Als möglicher Termin für Bahrain gilt das erste Oktober-Wochenende zwischen den Rennen in Aserbaidschan und Singapur.
Den Hintergrund bildet der Krieg, den die USA und Israel gegen den Iran geführt hatten. Anfang April einigten sich Vertreter aus Washington und Teheran auf eine Waffenruhe. Der Formel-1-Kalender umfasst nach den Streichungen 22 statt ursprünglich 24 Grand Prix.
