Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Von der Leyen spendet von Erdoğan geschenkte Waffe dem Militärmuseum

9 Juli 2026

Randbebauung des Tempelhofer Felds in Berlin ist finanzierbar

9 Juli 2026

Was beim Bafög geplant ist

9 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Polizeiaufgabengesetz vor dem Verfassungsgericht – die Folgen
Politik

Polizeiaufgabengesetz vor dem Verfassungsgericht – die Folgen

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Polizeiaufgabengesetz vor dem Verfassungsgericht – die Folgen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Die Befugnisse der bayerischen Polizei stehen auf dem Prüfstand. Möglicherweise war das Vorgehen im Freistaat in den vergangenen Jahren verfassungswidrig. Nun urteilt das Verfassungsgericht.

Für die Polizei in Deutschland gab es lange Zeit klare Regeln: Die Beamten dürfen erst Maßnahmen ergreifen, wenn eine konkrete Gefahr besteht, also eine Straftat unmittelbar bevorsteht und die verdächtige Person klar identifiziert ist. Das änderte sich, als Bayern das dortige Polizeiaufgabengesetz (PAG) 2017 und 2018 überarbeitete. Seitdem hat die Polizei deutlich mehr Möglichkeiten – auch ohne ganz konkreten Anlass.

So dürfen die Beamten bereits bei der Annahme einer „drohenden Gefahr“ aktiv werden. Was sich genau hinter dem Begriff „Annahme“ verbirgt, ist bis heute unklar. Dennoch darf die Polizei in diesem Fall Telefone abhören, Computer durchsuchen und Menschen in Präventivgewahrsam nehmen – auch wenn nicht klar ist, welche Taten geplant sind und wer genau dahintersteckt.

  • Polizeirecht in Bayern: Darum ist das Polizeiaufgabengesetz so umstritten
  • Polizeimaßnahmen unrechtmäßig? So schützt das Grundgesetz die „Klimakleber“

Kritiker sehen in dem Gesetz verfassungswidrige Staatsgewalt. In der Vergangenheit hatten 216 Bundestagsabgeordnete gegen das Polizeiaufgabengesetz geklagt. Die Regierung argumentiert, dass eine Vielzahl der Maßnahmen ohnehin nicht zum Einsatz kommen. Nun wurde das Gesetz am Mittwoch vor dem Verfassungsgericht verhandelt. Das Urteil könnte wesentliche Auswirkungen haben – nicht nur in Bayern.

Zahlreiche Kläger gegen Polizeiaufgabengesetz

In der Kritik steht vor allem die „Vorverlagerung der Eingriffsschwelle bei gleichzeitig ‚heftigen‘ Maßnahmen“, sagt Urs Kramer, Experte für Polizeirecht, t-online. Das grundsätzliche Modell sei zwar bei einem Gesetz für die Nachrichtendienste bereits vom Verfassungsgericht gebilligt worden. Es sei aber unklar, ob sich das auch auf die Polizei übertragen lasse.

(Quelle: Universität Passau)

Zur Person

Urs Kramer ist Professor für Öffentliches Recht an der Universität Passau. Ein Schwerpunkt ist dabei das Polizeirecht. So veröffentlichte er zuletzt das Lehrbuch „Bayerisches Polizei- und Sicherheitsrecht“.

Im Fokus stehen noch weitere Maßnahmen des Gesetzes, etwa die Befugnis der Polizei, Handgranaten einzusetzen, selbst wenn Unbeteiligte zu Schaden kommen könnten. Zudem geht es um eine Präventivhaft, mit der Verdächtige eingesperrt werden können, ohne dass sie etwas getan haben.

Großen Widerstand dagegen gibt es schon lange. Als Bayern das Gesetz 2018 erließ, protestierten in München rund 30.000 Menschen, sie forderten „Freistaat statt Polizeistaat“. Markus Söder war zu der Zeit gerade erst ins Amt des Ministerpräsidenten gekommen. Sein Name ist eng mit dem Gesetz verknüpft, er verteidigte es vehement. Kritiker nannten die Novelle das „härteste Polizeigesetz seit 1945“.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Was beim Bafög geplant ist

9 Juli 2026

SPD und Union: Bundesregierung setzt BAföG-Erhöhung aus

9 Juli 2026

Merz verkündet Tomahawk-Deal – und wirbt für Reformen

9 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Randbebauung des Tempelhofer Felds in Berlin ist finanzierbar

9 Juli 2026

Was beim Bafög geplant ist

9 Juli 2026

DFB-Ablöse wohl kein Thema – Mertesacker soll unterstützen

9 Juli 2026

Jeder Siebte Deutsche muss Ersparnisse für Ausgaben nutzen

9 Juli 2026

Neueste Beiträge

Stehlen die britischen Royals ihm die Show?

9 Juli 2026

Notlandung von Kleinflugzeug im Rheinland – vier Verletzte

9 Juli 2026

Bonnie Tyler ist tot – Berlin-Konzert war für November im Tempodrom geplant

9 Juli 2026

Recent Posts

  • Von der Leyen spendet von Erdoğan geschenkte Waffe dem Militärmuseum
  • Randbebauung des Tempelhofer Felds in Berlin ist finanzierbar
  • Was beim Bafög geplant ist
  • DFB-Ablöse wohl kein Thema – Mertesacker soll unterstützen
  • Jeder Siebte Deutsche muss Ersparnisse für Ausgaben nutzen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.