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Polizei warnt vor Betrugsmasche bei Trade Republic

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Polizei warnt vor Betrugsmasche bei Trade Republic
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Trading-Plattform

Betrüger bringen Anleger in Mittelfranken um ihr Geld

20.01.2026 – 17:46 UhrLesedauer: 1 Min.

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Die App Trade Republic (Archivbild): Betrüger schicken E-Mails oder SMS mit Zahlungsaufforderungen an die Nutzer. (Quelle: Christoph Dernbach)

Kriminelle täuschen mit gefälschten E-Mails und SMS Nutzer der Plattform Trade Republic. Die Polizei warnt vor einer ausgeklügelten Masche.

Betrüger bringen derzeit Anleger in Mittelfranken mit täuschend echten E-Mails, SMS und Telefonanrufen um ihr Geld. Der Schaden geht laut Polizei bereits in die Hunderttausende Euro. Betroffen seien Nutzer der Trading-Plattform Trade Republic, teilte die Polizei mit. Die Kriminellen wollten das Vertrauen der Anleger mit Hilfe des Plattform-Namens erschleichen.

Sechsmal seien die Täter zuletzt erfolgreich gewesen. Die Beamten ermitteln in den bekannten Fällen. Zuletzt seien auch im nördlichen Oberbayern mehrere Betrugsfälle gemeldet worden. Der gemeldete Schaden belaufe sich dort bislang auf rund 50.000 Euro, teilte das Polizeipräsidium in Ingolstadt mit.

In den vergangenen Wochen sollen die Täter E-Mails versendet haben. Die Empfänger wurden aufgefordert, über Links Dokumente hochzuladen oder persönliche Daten einzugeben. In weiteren Fällen erhielten Kunden SMS mit angeblichen Warnhinweisen zu Zahlungsaufforderungen oder gehackten Konten.

Um das Guthaben zu sichern, sollen Kunden es auf ein vermeintlich sicheres Wallet übertragen, so die Polizei. Ein Wallet ist eine Art digitaler Geldbeutel. Teilweise führten die Betrüger mehrstündige Telefonate mit ihren Opfern und begleiteten sie bei der Überweisung. Nach dem Geldtransfer war das Guthaben für die Kunden nicht mehr verfügbar.

Trade Republic warnt seine Kunden inzwischen vor der Masche. Das Unternehmen erklärte, dass SMS ausschließlich mit einmaligen Log-in-Codes versendet werden. Es werde niemand aufgefordert, Links anzuklicken, Telefonnummern anzurufen oder Guthaben in andere Wallets zu verschieben.

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