Mutmaßlicher Messerangriff

Polizei fahndet mit Bild: Wer kennt diesen Mann?

23.09.2026 – 13:09 UhrLesedauer: 1 Min.

Polizei im Einsatz (Symbolbild): In Mittelfranken blieb die Fahndung nach einem Tatverdächtigen bislang erfolglos. Deshalb ergreift die Polizei jetzt andere Maßnahmen. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Ein 22-Jähriger soll einen Kollegen mit einem Messer schwer verletzt haben. Die Polizei sucht den Flüchtigen nun öffentlich.

Die Polizei hat eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem mutmaßlichen Messerangreifer eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Fahndung mit Foto an.

Am Freitag, 18. September 2026, kam es gegen 12 Uhr auf einem Firmengelände zu einem Messerangriff. Ein 21-Jähriger erlitt schwere Verletzungen. Die Kriminalpolizei Schwabach ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Die Polizei fahndet öffentlich nach diesem Mann: Tuncay Celik soll einen Arbeitskollegen mit einem Messer angegriffen haben. (Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken)

Nach ersten Ermittlungen seien der 22-jährige Tatverdächtige und das Opfer Mitarbeiter einer externen Reinigungsfirma gewesen. Aus bislang ungeklärten Gründen seien die beiden Arbeitskollegen in Streit geraten. Zunächst sei es zu gegenseitigen Faustschlägen gekommen. Ein Paketzusteller habe die Streitenden getrennt und sei weitergefahren.

Täter flüchtet – Fahndung erfolglos

Der 22-Jährige soll sich dann mutmaßlich ein Messer aus dem Firmenfahrzeug geholt haben. Er soll den 21-Jährigen erneut angegriffen und schwer verletzt haben. Der Tatverdächtige flüchtete vom Tatort. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Der Tatverdächtige heißt Tuncay Celik. Er ist 22 Jahre alt, türkischer Staatsangehöriger und amtlich gemeldet in Wendlingen am Neckar (Baden-Württemberg). Er ist etwa 180 Zentimeter groß und sehr schlank. Bei der Tat trug er eine blaue Arbeitshose und einen blauen Pullover mit Firmenlogo.

Die Polizei fragt, wer den Mann auf der Flucht beobachtet haben könnte. Zudem werde gefragt, wer Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen könne.

Die Polizei sucht den Paketzusteller als Zeugen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Schwabach unter 0911/2112-3333 entgegen. Wer den Tatverdächtigen sieht, soll ihn nicht ansprechen und sofort den Notruf 110 wählen.

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