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You are at:Home»Panorama»Polizei in Italien stoppt Mann mit getarnten Raketen im Lieferwagen
Panorama

Polizei in Italien stoppt Mann mit getarnten Raketen im Lieferwagen

wochentlich.deBy wochentlich.de27 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Bei Kontrolle in Italien

Polizei durchsucht Fahrzeug und macht gefährlichen Fund

Aktualisiert am 27.08.2026 – 08:07 UhrLesedauer: 2 Min.

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Eine Panzerabwehrrakete (Symbolbild): In Italien fand die Polizei solche Waffen einem Transporter. (Quelle: imago)

Ein Mann fährt mit der Fähre von Griechenland nach Italien – im Transporter liegen Waffen, die als Übungsmaterial getarnt sind. Die Polizei in Bari macht den Fund.

In der süditalienischen Hafenstadt Bari hat die Polizei einen 46-jährigen Franzosen festgenommen, in dessen Lieferwagen drei Panzerabwehrraketen lagen. Die Raketen waren als Nato-Übungsmaterial getarnt worden, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Der Mann sitzt seit seiner Festnahme im Juni wegen des Verdachts auf Waffenhandel in Untersuchungshaft.

Der Franzose war mit einer Fähre vom griechischen Patras nach Bari gereist. Bei der Durchsuchung seines Lieferwagens stießen die Beamten neben den drei Raketen vom Typ Akeron auch auf eine Übungsrakete ohne Gefechtskopf sowie ein Abschussrohr. Die Tarnung war dabei gezielt angebracht worden: Gelbe und schwarze Markierungen, die auf einen hochexplosiven Gefechtskopf hinweisen, waren mit blauem Klebeband abgedeckt worden. Auf echten Nato-Übungsraketen sind solche blauen Markierungen regulär vorhanden.

Angeblich zur Reparatur gebracht

Gegenüber den Ermittlern erklärte der Mann, er transportiere die Waffen im Auftrag des französischen Rüstungskonzerns MBDA. Die Raketen seien auf der griechischen Insel Kreta repariert worden und er sei beauftragt, sie zum Hersteller zurückzubringen. MBDA France äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen verlautete jedoch, das Unternehmen habe eine Genehmigung für Tests mit sogenannten Versuchsträgern in Griechenland erhalten. Dabei soll es sich um unvollständige Akeron-Raketen handeln.

Die italienischen Behörden ordneten weitere Ermittlungen an. Sie verwiesen auf fehlende Transportgenehmigungen und Unstimmigkeiten in den Begleitpapieren. Der Akeron ist laut Herstellerangaben eine Panzerabwehrrakete, die sowohl zu Land als auch auf See eingesetzt werden kann und für Gefechte im offenen Gelände wie auch in Städten ausgelegt ist.

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