„Dämlich“

Plötzlich entschuldigt sich Klopp bei Nagelsmann


14.06.2026 – 22:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Angeregtes Gespräch: Bundestrainer Nagelsmann (li.) im Gespräch mit Thomas Müller, Jürgen Klopp und Johannes B. Kerner (v. li.) bei Magenta TV. (Quelle: IMAGO/Matthias Koch/imago-images-bilder)

Nach dem 7:1 zum WM-Auftakt gegen Curaçao nutzt der langjährige Erfolgstrainer ein Gespräch für eine Klarstellung gegenüber dem Bundestrainer. Der Grund: Ein bestimmtes Wort, dass er zuvor verwendet hatte.

Das lag Jürgen Klopp offenbar am Herzen. Der frühere Star-Trainer, der mittlerweile als „Global Head of Soccer“ bei Red Bull arbeitet, steht während der Fußball-WM als Experte bei Magenta TV vor der Kamera. Und nutzte die Gelegenheit nach nach dem 7:1 der deutschen Mannschaft zum Auftakt gegen Curaçao direkt für eine Klarstellung – und entschuldigte sich indirekt bei Bundestrainer Julian Nagelsmann.

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Quelle: MagentaTV

Dieser stand bei Klopp, seinem Co-Experten Thomas Müller und Moderator Johannes B. Kerner, analysierte das Spiel, ehe „Kloppo“ kurz vor Ende der Unterhaltung plötzlich sagte: „Eine Sache noch, die Zeit müssen wir noch haben“, fing er an. „Das Unwort meines Jahres hab ich schon gefunden, das ist ’noch‘.“

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Grund: Vor dem Eröffnungsspiel hatten Müller und Klopp ihre Wunschaufstellung präsentiert. Klopp merkte an, „noch“ stelle ja Nagelsmann die Mannschaft auf, er wiederholte: „noch“. Müller gab zurück, Klopp sei gedanklich wohl schon „im September“. Klopp wird immer wieder als Nachfolger des Bundestrainers gehandelt, Nagelsmann besitzt aber einen Vertrag bis 2028.

„Hoffe, dass das alle verstehen“

Klopp erklärte dem Bundestrainer nun: „Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können, aber es war schon zu spät, und es war im Fernsehen.“ Und weiter: „Es ist mir so flapsig herausgerutscht, das hat gar keine Relevanz. Ich hoffe, dass das alle da draußen verstehen.“

Er beendete seine kurze Ansprache mit Selbstironie: „Ich werde jetzt übermorgen 59 – und bin immer noch dämlich.“

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