KBA-Statistik 2026

Das ist Deutschlands rarste Automarke


08.06.2026 – 16:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Gewohnter Anblick, sinkende Zahlen: Während hierzulande fast jedes fünfte Auto aus Wolfsburg kommt, schrumpft der Bestand von Opel und Ford spürbar. (Quelle: MagicBones/getty-images-bilder)

Manche Marken gibt es auf den Straßen noch seltener als millionenteure Luxuswagen. Neue amtliche Daten zeigen, welche Hersteller im deutschen Alltag echte Exoten sind.

In Deutschland gibt es immer mehr Autos. In seiner neuen Auswertung für das Jahr 2026 meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gut 61,3 Millionen registrierte Fahrzeuge (Stand: 1. Januar). Den größten Teil bilden Pkw mit knapp 49,5 Millionen Einheiten. Während Volkswagen mit mehr als 10,3 Millionen fast jeden fünften Pkw stellt und auf einen Marktanteil von 20,8 Prozent kommt, verzeichnet die Statistik am Ende der Tabelle Marken, die im Alltag fast unsichtbar bleiben.

Weniger als 40 Autos im ganzen Land

Die geringste Präsenz teilen sich mehrere ganz neue Namen aus Asien. Diese Marken tauchten im vergangenen Jahr noch gar nicht in den amtlichen Tabellen auf. Die KBA-Statistik listet für sie nur eine Handvoll Zulassungen:

  • Omoda: 12 Fahrzeuge
  • Zeekr: 23 Fahrzeuge
  • Jaecoo: 26 Fahrzeuge
  • Deepal: 34 Fahrzeuge
Echte Rarität: Vom neuen Anbieter Omoda rollt nur eine Handvoll Autos über Deutschlands Straßen.

Auch abseits dieser Neulinge listet das Amt einige extreme Raritäten. Vom malaysischen Hersteller Proton rollen nach einem Rückgang von 20,3 Prozent nur noch 122 Autos durch das Land. Ähnlich selten sind Modelle des japanischen Herstellers Isuzu (146 Pkw), des türkischen Anbieters Togg (148 Fahrzeuge) und des Elektro-Spezialisten LEVC mit 153 Einheiten. Unter den US-Marken fällt Pontiac auf: Hier listet das Amt nur noch 74 Exemplare.

Die wahren Exoten: Offiziell gibt es in Deutschland nicht einmal 80 Autos der Marke Pontiac. Zum Vergleich: Allein von Ferrari zählt das KBA mehr als 15.000 Autos. (Quelle: IMAGO/Sergei Stroitelev)

Junge Marken wachsen rasant

Während die seltensten Anbieter noch kaum eine Rolle spielen, drängen andere asiatische Hersteller mit Dynamik auf den Markt. Die Marke BYD etwa vervierfachte ihre Präsenz auf gut 18.500 Wagen. Xpeng steigerte die Zahl zugelassener Autos von knapp 400 auf gut 3.000 Fahrzeuge. Eine ähnliche Entwicklung zeigt Leapmotor: Nach weniger als 200 Fahrzeugen im Vorjahr verzeichnet die Marke nun 7.450 Einheiten.

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Traditionsmarken schrumpfen

Am oberen Ende der Tabelle herrscht weitgehend Stillstand. Oder die Zahlen sinken. Hinter Volkswagen folgen Mercedes mit einem Anteil von 9,6 Prozent und Opel mit 7,7 Prozent.

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