Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

ARD-„Schlagerbooom Open Air 2026“: Silbereisen-Show verschiebt sich

27 Juni 2026

So kühlen Sie Ihre Stubentiger ab

27 Juni 2026

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026: Welche Drittplatzierten erreichen die K.-o.-Runde?

27 Juni 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Ohne Mitgefühl – Höchststrafe für Magdeburger Todesfahrer
Politik

Ohne Mitgefühl – Höchststrafe für Magdeburger Todesfahrer

wochentlich.deBy wochentlich.de26 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Ohne Mitgefühl – Höchststrafe für Magdeburger Todesfahrer
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Ohne Mitgefühl – Höchststrafe für Magdeburger Todesfahrer

Aktualisiert am 26.06.2026 – 12:47 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Der Angeklagte verfolgte den Prozess aus einer Glaskabine heraus. Zur Urteilsverkündung gab es technische Probleme bei der Akustik. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Mit einem Mietwagen raste er auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Fünf Frauen und ein Kind starben, Hunderte wurden verletzt. Jetzt ist der Todesfahrer verurteilt – viele der Betroffenen waren dabei.

Zur Urteilsverkündung gegen den Todesfahrer vom Magdeburger Weihnachtsmarkt sind so viele Betroffene gekommen wie an keinem anderen der 40 vorherigen Verhandlungstage. Auf den Tischen stehen Fotos der Todesopfer. Ihnen gegenüber sitzt in einer Glaskabine der 51 Jahre Angeklagte. Hunderte Menschen hatte er mit seinem Anschlag kurz vor Weihnachten 2024 aus der Idylle des Magdeburger Weihnachtsmarkts gerissen. Jetzt wurde er zur Höchststrafe verurteilt. Das Landgericht Magdeburg sprach den Mann aus Saudi-Arabien unter anderem wegen Mordes in sechs Fällen und versuchten Mordes in über 200 Fällen schuldig.

Was passierte auf dem Weihnachtsmarkt?

Der Angeklagte Taleb Al-Abdulmohsen, der als Arzt im Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter arbeitete, war am 20. Dezember 2024 mit einem 340 PS starken Mietwagen durch eine Lücke zwischen Betonabsperrungen auf den belebten Weihnachtsmarkt gefahren. Fünf Frauen und ein neunjähriger Junge starben, Hunderte Menschen wurden verletzt.

Lange las der Vorsitzende Richter Dirk Sternberg die Namen der Betroffenen und ihre schweren Verletzungen vor. Für den aufwendigen Prozess war extra eine Halle in Leichtbauweise in Magdeburg errichtet worden.

Der Schuldspruch wird wegen technischer Probleme wiederholt

Der Schuldspruch, der wegen technischer Probleme zweimal verkündet werden musste, ist noch nicht rechtskräftig. Der Vorsitzende Richter hatte schon den Tenor verkündet und das Publikum sich setzen lassen, als der Verteidiger sagte, in der Glaskabine sei nichts zu hören gewesen. Der Platz des Angeklagten ist hinter Sicherheitsglas. Er wird von maskierten Spezialkräften der Justiz bewacht. Aufmerksam aber regungslos verfolgte der 51-Jährige die Urteilsverkündung.

Er wurde zu lebenslang verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Eine vorzeitige Entlassung aus der Haft nach 15 Jahren ist damit nahezu ausgeschlossen. Das Gericht behielt sich außerdem vor, zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Sicherungsverwahrung des Mannes anzuordnen. Die Richter bescheinigten ihm eine „große Gefährlichkeit“. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte die unmittelbare Anordnung der Sicherungsverwahrung beantragt, das Gericht sah die Voraussetzungen jedoch nicht als erfüllt an.

Urteil gegen Attentäter vom Magdeburger WeihnachtsmarktVergrößern des Bildes
Der Vorsitzende Richter Dirk Sternberg führte den Prozess seit November 2025. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa/dpa-bilder)

Was trieb den Angeklagten zur Tat?

„Als Motivation für diese Tat haben wir ein Motivbündel festgestellt“, sagte der Vorsitzende Richter Sternberg. Dem Angeklagten sei es um Rache am deutschen Volk gegangen, das er mit dem deutschen Staat gleichgesetzt habe. Dazu sei ein verlorener Zivilprozess gegen eine Flüchtlingsorganisation aus Köln und eine damit einhergehende narzisstische Kränkung gegangen. „Er wollte zudem öffentliche Aufmerksamkeit für seine Themen“, sagte Sternberg.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Druck auf Schwarz-Rot für «Sommer der Reformen»

27 Juni 2026

Gauck wirbt für Frau als Bundespräsident

27 Juni 2026

Kann er die Partei wieder zum Erfolg führen?

27 Juni 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

So kühlen Sie Ihre Stubentiger ab

27 Juni 2026

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026: Welche Drittplatzierten erreichen die K.-o.-Runde?

27 Juni 2026

Extreme Hitze in Köln: Rettungsdienst findet überhitzte Bewusstlose

27 Juni 2026

Kennen Sie bereits diese Turnier-Rekorde?

27 Juni 2026

Neueste Beiträge

Hitze legt deutsche Fehler offen – „System kommt an Grenzen“

27 Juni 2026

Sein Femizid-Witz ist alles andere als lustig

27 Juni 2026

17-Jähriger zu Tode geprügelt – Wut und Trauer um Louis

27 Juni 2026

Recent Posts

  • ARD-„Schlagerbooom Open Air 2026“: Silbereisen-Show verschiebt sich
  • So kühlen Sie Ihre Stubentiger ab
  • FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026: Welche Drittplatzierten erreichen die K.-o.-Runde?
  • Extreme Hitze in Köln: Rettungsdienst findet überhitzte Bewusstlose
  • Kennen Sie bereits diese Turnier-Rekorde?

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.