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Ohne diese Hamburger Entdeckung gäbe es heute wohl kein WLAN

wochentlich.deBy wochentlich.de20 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Forschung aus Hamburg

Seine Entdeckung steckt heute in fast jedem Haushalt


20.09.2026 – 07:58 UhrLesedauer: 1 Min.

Vergrößern des Bildes

Heinrich Hertz: Der Wissenschaftler lebte von 1857 bis 1894. (Quelle: Robert Krewaldt/Wikipedia)

Ein Hamburger Physiker macht Ende des 19. Jahrhunderts eine Entdeckung, die unseren Alltag bis heute prägt. Sein Name begegnet uns dabei häufiger, als viele ahnen.

Heinrich Hertz wurde am 22. Februar 1857 in Hamburg geboren und besuchte hier das Johanneum. Später führte ihn seine wissenschaftliche Laufbahn über Berlin und Kiel nach Karlsruhe. Dort gelang ihm eine Entdeckung, deren Folgen damals kaum abzusehen waren.

Hertz wies experimentell nach, dass sich elektromagnetische Wellen durch den Raum ausbreiten. Damit bestätigte er eine Theorie des schottischen Physikers James Clerk Maxwell – und legte eine entscheidende Grundlage für die spätere drahtlose Kommunikation.

Heinrich Hertz: Ohne ihn wäre WLAN wohl undenkbar

Das Deutsche Museum sieht im Nachweis von Hertz eine Grundlage der drahtlosen Nachrichtenübertragung. Forscher der Universität Hamburg bezeichnen seine Arbeit sogar als „Voraussetzung unseres heutigen Kommunikations- und Medien-Zeitalters“.

  • Jahrtausende alter Irrglaube: Hamburger Forscher knacken Rätsel um Untergrundmythos

Was daraus einmal entstehen würde, konnte Hertz selbst kaum erleben. Radio, Fernsehen und Mobilfunk entwickelten sich erst später auf Grundlage elektromagnetischer Wellen.

imago images 0805586829Vergrößern des Bildes
Heinrich-Hertz-Fernsehturm, auch Telemichel genannt: Bis heute erinnert Hamburg an die Errungenschaften des Physikers. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Torsten Krüger/imago)

Auch eine Technik, die heute in fast jedem Haushalt selbstverständlich ist, funktioniert nach diesem Prinzip: WLAN. Hertz hat es nicht erfunden. Doch ohne die Entdeckung, für die der Hamburger berühmt wurde, wäre WLAN heute kaum denkbar.

Tod mit 36 Jahren: Siegeszug der Technik erlebte er nicht mehr

Den Siegeszug der Funktechnik erlebte Hertz nicht mehr. Er starb am 1. Januar 1894 in Bonn mit nur 36 Jahren. Sein Name blieb.Die Einheit für Frequenzen heißt ihm zu Ehren Hertz, abgekürzt Hz.

Auch Hamburg erinnert weithin sichtbar an den Physiker: Der fast 280 Meter hohe Fernsehturm auf St. Pauli trägt offiziell den Namen Heinrich-Hertz-Turm.

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