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Nutzer brauchen Update – sonst endet der Support

wochentlich.deBy wochentlich.de12 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Stichtag 10. Februar

Zwangsupdate: Apple schaltet alte Smart-Home-Architektur ab


12.01.2026 – 14:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Apple HomeKit: Nutzer haben bis zum 10. Februar Zeit, auf die neue App umzustellen. (Quelle: Depositphotos/imago-images-bilder)

Apple hat die Frist für das HomeKit-Upgrade erneut bestätigt. Wer bis zum 10. Februar nicht aktualisiert, verliert den Zugriff auf sein Smart Home.

Apple hat die finale Warnung an HomeKit-Nutzer verschickt: Wer seine Smart-Home-Installation bis zum 10. Februar nicht auf die neue Architektur umstellt, riskiert den kompletten Verlust der Steuerungsfunktionen. Das Unternehmen beendet an diesem Stichtag die Unterstützung für die alte Home-App-Version.

Der iPhone-Konzern informiert betroffene Kunden derzeit per E-Mail und über die Home-App selbst über die ablaufende Frist. Laut der Nachricht, die unter anderem das Fachportal „Apple Insider“ zitiert, könne ohne Aktualisierung der Zugriff auf die Home-App komplett blockiert werden. Auch angeschlossenes Zubehör und eingerichtete Automationen würden dann ihre Funktion einstellen.

Apple begründet den erzwungenen Wechsel mit technischen Notwendigkeiten. Die alte Datenbankstruktur werde nicht mehr unterstützt, heißt es in der Mitteilung. Nutzer, die bei der veralteten Version bleiben, erhalten zudem keine Sicherheitsupdates und Leistungsverbesserungen mehr.

Die neue Architektur verspricht laut Apple eine stabilere Kommunikation zwischen Apple-Geräten und Smart-Home-Produkten. Zusätzlich ermöglicht sie neue Funktionen wie einen erweiterten Gastzugang, die Einbindung von Saugrobotern sowie eine Aktivitätshistorie für Sicherheitssensoren und Türschlösser.

Für die neue Version müssen alle primären Steuergeräte im Haushalt bestimmte Mindestversionen nutzen: iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 oder watchOS 9.2. Ältere iPhones und iPads, die diese Versionen nicht mehr erhalten, können nach dem Upgrade nicht mehr auf die Home-App zugreifen.

Besonders problematisch dürfte der Wegfall der iPad-Unterstützung als Home-Hub sein. Mit der neuen Architektur verlieren Tablets diese Funktion vollständig. Nutzer, die bisher ein iPad als Steuerzentrale für Fernzugriff oder Automationen einsetzen, müssen auf einen HomePod oder einen Apple TV umsteigen.

Apple hatte die überarbeitete Home-Architektur bereits Ende 2022 mit iOS 16.2 eingeführt. Der Start verlief allerdings problematisch: Kurz nach der Veröffentlichung musste der Konzern das Upgrade zurückziehen, weil Nutzer über massive Störungen berichteten. In einigen Fällen sei ein komplettes Zurücksetzen des Smart Homes nötig gewesen, hieß es damals in Nutzerberichten.

Erst Anfang 2023 stellte Apple das Upgrade nach Fehlerkorrekturen erneut bereit. Ursprünglich hatte der Konzern die alte Architektur bereits für Herbst 2025 abschalten wollen, verschob den Termin dann aber auf Februar 2026. Die nun versendeten Erinnerungsmails deuten darauf hin, dass Apple diesmal am festgelegten Datum festhält.

Das Upgrade kann über die Home-App auf iPhone, iPad oder Mac durchgeführt werden. Nutzer müssen dazu die Home-Einstellungen öffnen, zum Bereich „Softwareupdate“ navigieren und die Aktualisierung unter „Home-Upgrade verfügbar“ manuell starten. Technisch wechselt Apple dabei von einem abfragebasierten System zu einem ereignisgesteuerten Ansatz, der als Vorbereitung auf den Smart-Home-Standard Matter gilt.

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