Invasive Schlangenart auf Urlaubsinsel

Stiftung warnt vor Gelbgrüner Zornnatter

03.06.2026 – 14:01 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Gelbgrüne Zornnatter (Symbolbild): Die Schlangenart breitet sich auf Mallorca aus. (Quelle: W. Pattyn via www.imago-images.de/imago)

Auf Mallorca breiten sich in den vergangenen Jahren wiederholt invasive Arten aus. Um die Verbreitung der Zornnatter zu verhindern, setzt eine Stiftung auf die Hilfe der Bevölkerung.

Auf Mallorca breitet sich mit der Gelbgrünen Zornnatter eine neue invasive Schlangenart aus. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Stiftung Natura Parc. Die Schlange ist nicht giftig und für den Menschen ungefährlich. Wie die Stiftung erklärte, stellt sie aber eine Bedeutung für das Ökosystem der Insel dar.

Die gelbgrüne Zornnatter ist tagaktiv und kann bis zu zwei Meter lang werden. Die Schlange kann gut klettern und ist für ihr lautes Abwehrverhalten bekannt. In der Regel beißt die Natter nur bei Bedrohungen und Provokationen durch Menschen zu.

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Schlange auf Mallorca: Stiftung fordert Inselbevölkerung zur Mithilfe auf

Die Stiftung Natura Parc fordert die Inselbevölkerung dazu auf, schnell zu handeln, um die weitere Ausbreitung der Schlangenrasse einzudämmen. Falls eine der Schlangen gesichtet wird, solle die Umweltbehörde benachrichtigt werden oder das Wildlife Recovery Center.

Als invasiv wird eine gebietsfremde Tier-, Pflanzen- oder Pilzart bezeichnet, die sich in einem neuen Gebiet ausbreitet und heimische Arten beeinträchtigt. Schon in der Vergangenheit gab es Meldungen über neue Schlangenrassen, die sich auf der Urlaubsinsel breitgemacht haben – etwa die Treppenschlangen, die Hufeisen-Natter ider die Bastardnatter.

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