Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Königliche Rekruten fördern die Zahl der Freiwilligen, während die Niederlande ihre Militärreservisten aufstocken

30 April 2026

Fliegerbombe legt Zugverkehr zwischen Köln und Bonn lahm

30 April 2026

SPD will Diätenerhöhung stoppen – stellt Union vor Entscheidung

30 April 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Nancy Faeser: Punkte des Rechtsextremismus-Paket
Politik

Nancy Faeser: Punkte des Rechtsextremismus-Paket

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Februar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Nancy Faeser: Punkte des Rechtsextremismus-Paket
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Ministerin Nancy Faeser präsentiert ein Paket gegen Rechtsextremismus, das vor allem eins ist: dünn. Die Situation aber ist zu ernst für Minister-PR.

Für eine Bilanz der Maßnahmen gegen Rechtsextremismus, die Innenministerin Nancy Faeser (SPD) am Dienstag präsentiert hat, braucht es nur zwei Worte: weitgehend überflüssig. Das Tamtam in Berlin war groß, es gab Pressemappen in Hochglanz, sogar den Verfassungsschutzpräsidenten hatte sich Faeser an ihre Seite gesetzt. Inhaltlich aber blieb es eine denkbar dünne Stunde vor der blauen Wand der Bundespressekonferenz.

Insgesamt 13 Maßnahmen stellte Faeser vor, grob lassen sie sich in vier Kategorien einteilen. Erstens: Dinge, die Faeser fordert, für die sie aber gar nicht verantwortlich ist. Zweitens: Dinge, die ohne das Tamtam am Dienstagmittag Journalisten vermutlich eher keine Zeile wert gewesen wären. Drittens: Dinge, die schon länger auf dem Weg sind. Viertens: Dinge, die Faeser schon lange plant – aber an denen sie bisher gescheitert ist.

Wichtige Gesetzentwürfe hängen fest

Vor allem die letzte Kategorie machte Faesers Aufschlag zu einem Ärgernis. Zu den Hängern in dieser Kategorie zählen ein verschärftes Waffenrecht sowie das Demokratiefördergesetz, auf das SPD und Grüne so sehr pochen. Mit ihm will die Bundesregierung in Zukunft Vereine und zivilgesellschaftliche Akteure finanziell unterstützen, die über Extremismus aufklären. Den Zugang zu Waffen strenger kontrollieren, die Gesellschaft besser informieren – beide Ansätze sind sinnvoll. Doch beide Gesetzentwürfe hängen seit einem Jahr in der Pipeline fest. Es tut sich: nichts.

Die FDP nämlich sperrt sich – und Faeser gelingt es seit Monaten nicht, den Koalitionspartner vom Einlenken zu überzeugen, geschweige denn seine Bedenken ernst zu nehmen. Zumindest beim Demokratiefördergesetz wäre das allerdings ein Leichtes: Um auszuschließen, dass linksradikale Organisationen profitieren, wünscht sich die FDP nämlich eine Extremismusklausel im Gesetz. Also eine Bestätigung der Vereine, die Geld vom Bund erhalten wollen: Wir sind keine Extremisten, wir stehen zu unserer Demokratie.

Eine gar nicht so abwegige Forderung – doch die Bundesinnenministerin weigert sich wie Familienministerin Lisa Paus (Grüne) seit Monaten, auf die FDP zuzugehen. Zwar mag Faeser am Dienstag noch so sehr betonen, man sei auf einem guten Weg, ja, sogar: Es gebe gar keinen Konflikt. Klar aber ist: Die Fronten haben sich verhärtet, mal wieder ist die Ampel völlig festgefahren.

Lärm um (fast) nichts

Wozu also diese Pressekonferenz am Dienstag? Warum so viel Lärm um (fast) nichts? Der Grund liegt wohl weniger an den wahren Fortschritten innerhalb der Koalition als vielmehr im Druck von außen. Schließlich demonstrieren noch immer regelmäßig Tausende gegen die AfD und gegen Rechtsextremismus – noch dazu viele potenzielle Wähler eher linker Parteien. Auch der Druck aus der SPD ist groß, in der Partei sind die Befürworter von noch sehr viel radikaleren Maßnahmen wie zum Beispiel einem AfD-Verbotsverfahren laut.

Faeser aber ist Ministerin nicht nur für SPD-Mitglieder und potenzielle SPD-Wählerinnen. Sie muss ganz Deutschland dienen. Dazu gehören auch die rund 20 Prozent, die laut Umfragen darüber nachdenken, AfD zu wählen. Jede Idee von Faeser, jede Gesetzesänderung, die dazu taugt, der AfD zu schaden, steht gerade unter besonderer Beobachtung – handelt es sich doch im Osten um die größte Oppositionspartei. Und jede Maßnahme taugt dazu, den Graben zwischen potenziellen AfD-Wählern und Regierung immer tiefer zu ziehen.

Das spricht nicht gegen wirksame Aktionen gegen Rechtsextremisten. Im Gegenteil. Ein großer Aufschlag? Gerne! Aber für reine Minister-PR ist die Situation zu ernst.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

SPD will Diätenerhöhung stoppen – stellt Union vor Entscheidung

30 April 2026

Weniger Abschiebungen – auch eine Folge des Iran-Kriegs?

30 April 2026

SPD-Politiker kritisiert Kanzler Friedrich Merz deutlich

30 April 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Fliegerbombe legt Zugverkehr zwischen Köln und Bonn lahm

30 April 2026

SPD will Diätenerhöhung stoppen – stellt Union vor Entscheidung

30 April 2026

Diese Gäste sehen Sie Sontag in der Sendung

30 April 2026

Rheinmetall feiert erst Taufe seit Übernahme in Hamburg

30 April 2026

Neueste Beiträge

Fürstin Charlène zeigt sich von ihrer tierlieben Seite

30 April 2026

Buckelwal Timmy ist seine Familie komplett egal: Experten klären auf

30 April 2026

Studie zeigt höheres Sturzrisiko bei starkem Harndrang

30 April 2026

Recent Posts

  • Königliche Rekruten fördern die Zahl der Freiwilligen, während die Niederlande ihre Militärreservisten aufstocken
  • Fliegerbombe legt Zugverkehr zwischen Köln und Bonn lahm
  • SPD will Diätenerhöhung stoppen – stellt Union vor Entscheidung
  • Diese Gäste sehen Sie Sontag in der Sendung
  • Rheinmetall feiert erst Taufe seit Übernahme in Hamburg

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.