WM-Sechzehntelfinale

Mitten im Spiel: Belgien-Stars gehen aufeinander los


02.07.2026 – 03:06 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: Drei Flitzer stürmen auf den Rasen. (Quelle: MagentaTV)

Das Spiel gegen den Senegal verläuft lange nicht nach Plan für die „Roten Teufel“. Dann gibt es plötzlich auch noch Streit zwischen zwei Spielern.

Mitten im WM-Sechzehntelfinale zwischen Belgien und Senegal ist es zu einer kuriosen Situation gekommen – die Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia gar nicht gefallen haben dürfte. Im Mittelpunkt: Die Spieler Yuri Tielemans und Leandro Trossard – die sogar von Teamkollegen getrennt werden mussten.

Was war passiert? Die 70. Minute in Seattle, zweite Trinkpause beim Stand von 0:2 aus Sicht der Belgier. Und plötzlich ist auf den TV-Bildern zu sehen, wie plötzlich Tielemans und Trossard aneinandergerieten.

Tielemans beschimpfte den Angreifer des FC Arsenal auf dem Weg zur Seitenlinie, dieser keifte sichtbar zurück. Beide bewegten sich dabei sichtlich aufeinander zu – aber bevor Ernsteres passieren konnte, schritt zunächst Mitspieler Nicolas Raskin ein, hielt die beiden voneinander weg. Oder: Mühte sich zumindest, die beiden zu trennen. Einen Augenblick später griff auch Torjäger Romelu Lukaku ein. Kurios: Sogar Lamine Camara und Moussa Niakhaté, zwei Spieler von Gegner Senegal, versuchten, die Gemüter zu beruhigen und zu deeskalieren.

Belgien drehte noch das Spiel

Aber: Das Wortgefecht ging trotzdem weiter, beide waren kaum zu beruhigen. Mutmaßlicher Grund für den Streit: Wenige Minuten zuvor hatte sich Trossard bei Tielemans, der ebenfalls in der Premier League bei Arsenal-Rivale Aston Villa spielt, über ein ausgebliebenes Anspiel während eines Angriffs beschwert. Danach eskalierte die Auseinandersetzung.

Spätestens im weiteren Verlauf der Partie aber wird sich die Laune bei beiden gebessert haben: Belgien stellte die Partie in einer dramatischen Schlussphase noch auf 2:2, drehte das Ergebnis in der Nachspielzeit der Verlängerung dann per Elfmeter komplett. Torschützen: Lukaku (86.) – und zweimal Tielemans (89., 120.+5).

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