Weihnachtsurlaub
Kurzfristig in den Feiertags-Urlaub – mit diesen Tricks klappt es
05.11.2026 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer über Weihnachten noch keine Reise gebucht hat, ist nicht zwingend zu spät. Doch wer sparen will, sollte bei Reisedaten und Unterkunft flexibel bleiben.
Noch ist es nicht zu spät für eine Weihnachtsreise: Laut Anke Budde, Präsidentin der Allianz selbstständiger Reiseunternehmen, sind in nahezu allen Urlaubsregionen kurzfristig noch Angebote verfügbar. Allerdings zählen Weihnachten und Silvester neben den Sommerferien zu den teuersten Reisezeiten des Jahres. Wer trotzdem sparen möchte, muss vor allem bei der Wahl des Reisedatums und der Unterkunft beweglich sein.
Besonders bei Flügen lässt sich durch geschickte Terminwahl Geld sparen. Budde, die in Bretzenheim in Rheinland-Pfalz ein Reisebüro führt, empfiehlt, mit den Reisedaten zu spielen: „Wer beispielsweise an Heiligabend, Silvester oder sogar am Neujahrstag fliegt, kann mit etwas Glück deutlich günstigere Flugverbindungen finden.“
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Karibik und Südafrika besonders attraktiv
Allerdings gibt es dabei einen Haken. Viele Hotels schreiben über die Feiertage feste An- und Abreisetage vor oder verlangen Mindestaufenthalte. Ein günstiger Flug führt deshalb laut Budde nicht automatisch zu einem günstigeren Urlaub insgesamt.
Wer in der Weihnachtszeit in die Sonne möchte, muss in der Regel tiefer in die Tasche greifen. In Südafrika ist im Dezember Sommer, was die Reisezeit dort besonders beliebt macht. Ähnliches gilt laut Budde für die Karibik und Südostasien: „Die europäischen Wintermonate sind klimatisch besonders attraktiv“ in diesen Regionen, weshalb die Preise deutlich über denen der Nebensaison liegen können.
Anders sieht es rund ums Mittelmeer aus. Dort ist im Winter weniger los, was sich in günstigeren Unterkunftspreisen niederschlägt. Das Wetter kann aber auch hier recht winterlich werden.

Auch Kreuzfahrten sind über Weihnachten und Silvester stark gefragt. Viele Reedereien bieten auf ihren Schiffen ein besonderes Festtagsprogramm an, was jedoch seinen Preis hat. Höhere Personalkosten und das aufwendige Programm schlagen sich in den Tarifen nieder. Budde rät deshalb: „Wer auf ein echtes Schnäppchen hofft, sollte seine Erwartungen gerade über die Feiertage nicht zu hoch ansetzen.“