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Politik

Die markigsten Sprüche des Freie-Wähler-Chefs

wochentlich.deBy wochentlich.de5 November 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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„Taugenichtse“ und „komische Gestalten“

Aiwangers populärste Sprüche


05.11.2026 – 13:05 UhrLesedauer: 3 Min.

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Hubert Aiwanger (Archivbild): Seine Aussagen sorgten häufiger für Aufsehen. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON/imago)

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Hubert Aiwanger war für seine mitunter provokanten Sprüche bekannt. Diese provozierten seine politischen Gegner teilweise sehr. Eine Auswahl.

Mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die deutsche Politik einen ihrer streitbarsten Vertreter verloren. Aiwanger eckte oft an und zeigte sich meinungsstark. Während seine Kritiker ihm oftmals Rechtspopulismus vorwarfen, sahen andere in seinen Aussagen Volksnähe.

Zahlreiche seiner Sprüche und Social-Media-Posts sorgten dabei für Aufsehen. Teils waren sie kontrovers, manchmal auch nur unterhaltsam. Auch deswegen wurde Aiwanger als Landesminister häufig in bundesweite politische Talkshows eingeladen.

  • Tod von Hubert Aiwanger: Die Partei verliert ihren Kopf
  • Hubert Aiwanger: Sie war die Frau an seiner Seite

t-online zeigt eine Auswahl der markigsten Aiwanger-Sprüche zusammen.

Auf die Grünen schoss sich Aiwanger besonders ein

Besonders gern arbeitete sich Aiwanger an den Grünen ab. Als diese Teil der Ampelregierung waren, schimpfte er auf dem Gillamoos-Volksfest: „Hier bei uns sitzen die Menschen, die sich nicht auf die Straße kleben, sondern die Steuern zahlen. Aber wir sind in die Hand von neuen weltfremden Ideologen geraten, die uns sagen wollen, wie schnell man fahren darf, wie warm wir uns duschen dürfen, was wir essen und sagen dürfen.“

Als mehrere Grünenpolitiker bei einem Parteitag Pizza bestellten, weil im Saal kein Besteck erlaubt war, um angebotenen Speisen wie Nudelrollen und Sellerieschnitzel zu essen, kommentierte Aiwanger auf X: „Hoffentlich wird auch Kita-Kindern künftig erlaubt, sich Pizzas bestellen zu dürfen, wenn ihnen ideologisch fleischlose Speisen nicht schmecken.“

In diesem Jahr sorgte ein Talkshow-Duell mit der Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge für Aufsehen. Damals sagte er: „Die grüne Wurzel vor Jahrzehnten hat auf alle Fälle gesagt, wir müssen Deutschland schwächen, müssen möglichst viel Geld ins Ausland transformieren. Da können Sie Schily zitieren.“ Otto Schily gründete die Grünen zwar mit, trat aber vor allem als Innenminister der SPD in Erscheinung. Später fiel ihm ein, dass er statt Schily Joschka Fischer gemeint habe. „Aber Schily und Fischer sind eine politische Richtung.“

Auch auf andere Politiker schoss er sich bei der Gelegenheit ein: „Das ist Trittin und Co., es geht in kommunistische Wurzeln rein, das ist teilweise Linksextremismus. Das wollen viele nicht hören, aber das ist so. Das ist eine Göring-Eckardt, die sagt, Deutschland muss sich drastisch ändern, und sie freut sich darauf.

Aiwanger: „Komische Gestalten eingeladen“

Bei einem Auftritt in der Talkshow Maischberger sprach er 2024 von „Grünen und anderen Extremisten“. Seine Ansicht: „Die Grünen brauchen sich nicht als Demokraten gerieren.“

Für den AfD-Wahlsieg in diesem Jahr machte er auch die Medien verantwortlich. Dort werde seit Jahren „nur Bullshit“ produziert. Über die Talkshows lästerte er: „Man hat die komischen Gestalten eingeladen, weil die mehr Unterhaltungswert hatten als der Normalbürger.“

imago images 0313552299Vergrößern des Bildes
Hubert Aiwanger bei „Maischberger“: Er war häufig in TV-Shows zu Gast. (Quelle: IMAGO/Thomas Bartilla/imago)
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