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Gesundheit

Mit dem Klimawandel steigt das Risiko für tödliche Herzkrankheiten

wochentlich.deBy wochentlich.de12 Juni 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Mit dem Klimawandel steigt das Risiko für tödliche Herzkrankheiten
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Dauerhitze, gefolgt von Starkregen und schwülwarmem Wetter: Die Auswirkungen des Klimawandels sind unübersehbar. Darunter leiden vor allem Herz und Gefäße.

Extreme Wetterlagen treten in Deutschland immer häufiger auf. In den Sommermonaten sind lange Phasen starker Hitze und Trockenheit schon zur Normalität geworden. Das belastet auch den Körper und bedeutet Schwerstarbeit für das Herz-Kreislauf-System. Besonders gefährdet sind Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen. Sie können durch die Hitze schnell in lebensbedrohliche Situationen geraten.

Mediziner rechnen damit, dass durch die steigenden Temperaturen Herz-Gefäßerkrankungen in Zukunft häufiger auftreten und einen schwereren Verlauf nehmen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e. V. (DGG) fordert daher auf ihrer 39. Jahrestagung Hitzeschutzpläne, spezielle Schutzmaßnahmen und eine Anpassung der medizinischen Versorgung.

Nach Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt der Klimawandel eine der größten Gesundheitsbedrohungen für die Menschheit dar. Hitzebelastung, bei der der Körper sich nicht selbst abkühlen kann, sei die führende Ursache wetterbedingter Todesfälle in Europa, heißt es in einer Erklärung der Organisation. Darüber hinaus würden unter anderem auch chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen verschärft.

Privatdozent Dr. med. Rolf Weidenhagen, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Neuperlach München und Mitglied der DGG, beobachtet diese Entwicklung mit Sorge. „Die Hitze beeinträchtigt besonders Gefäßpatienten, denn Temperaturschwankungen und eine Verschlechterung der Luftqualität sind mit einer erhöhten kardiovaskulären Erkrankungsschwere und Sterblichkeit verbunden.“ Unter den Patienten seien viele mit Vorerkrankungen, welche deren Wärmeregulation beeinträchtigen.

Medikamente und ein fortgeschrittenes Alter könnten diesen Effekt noch verstärken, warnt Weidenhagen. Damit verbunden sei ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen, Bewusstseinseinschränkungen und Kollapse. Auch Gefäß- und Bypassverschlüsse werden wahrscheinlicher.

In einer Studie am Helmholtz Zentrum München konnten Wissenschaftler zeigen, dass das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, aufgrund erhöhter Außenlufttemperaturen in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.

Die Grundlage der im „European Heart Journal“ veröffentlichten Untersuchung bilden Daten von 27.000 Patienten, die über einen Zeitraum von 28 Jahren im Augsburger Herzinfarktregister festgehalten wurden. Insbesondere Menschen, die durch Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte vorbelastet sind, seien anfälliger geworden.

Die Forscher vermuten, dass dies zum einen an der Klimaerwärmung liegt, zum anderen auch Risikofaktoren für einen Herzinfarkt wie beispielsweise Diabetes zugenommen haben und die Bevölkerung somit anfälliger für Hitze machen.

Angesichts der neuen klimatischen Herausforderungen fordern Mediziner neue Schutzmaßnahmen für Risikopatienten. Vor allem die Verantwortlichen der geplanten Krankenhausreform seien jetzt gefragt, die Versorgung zu optimieren, sagt Weidenhagen. „Die Reform bietet eine Chance, unsere medizinische Infrastruktur so zu gestalten, dass sie den Anforderungen des Klimawandels und den daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken gerecht wird.“

Weidenhagen schlägt vor, Hitzeschutzpläne mit entsprechenden Handlungsempfehlungen zu etablieren, um Risikopatienten zu schützen. Hierzu gehören aus seiner Sicht die Überwachung von Trinkmengen und kontrollierte Flüssigkeitszufuhr, Anpassungen der Medikation, die Schaffung von Abkühlungsmöglichkeiten und die Aufklärung von Patienten und Angehörigen über die Risiken der Hitze.

Um eine solche Struktur umzusetzen, müssen allerdings die meisten Kliniken und Praxen entsprechend vorbereitet werden und gegebenenfalls einige bauliche Maßnahmen getroffen werden.

Neben den genannten Maßnahmen sieht Weidenhagen in einer angepassten Ernährung eine weitere wichtige Stellschraube, um Herz und Gefäße zu schützen. „Eine Diät, die reich an Zucker, Fett, Fleisch und industriell verarbeiteten Lebensmitteln ist, schädigt die Gefäße und trägt gleichzeitig erheblich zur globalen Klimakrise bei“, sagt Weidenhagen.

Im Gegensatz dazu verbinde die sogenannte „Planetary Health Diet“ der EAT-Lancet-Kommission individuelle Gesundheit mit Umwelt- und Klimaschutz. Sie empfiehlt eine pflanzenbasierte Ernährung, ergänzt durch Fisch, Fleisch und Milchprodukte, welche gleichzeitig die Gefäßgesundheit fördert.

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