Mit Mikey Moore verpflichtet der 1. FC Köln den Gegenpol zu Said El Mala. Mit diesem Flügel-Duo wollen die Geißböcke in der Bundesliga für Aufsehen sorgen.
In der Geschichte des 1. FC Köln hat bis 2026 nur ein Engländer das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust übergestreift. Tony Woodcock ist bis heute eines der bekanntesten Gesichter auf der Tribüne im RheinEnergieStadion. Und das nicht nur wegen seines wallenden Haares.
Nun hat Woodcock in diesem Jahr gleich drei Nachfolger bekommen. Im Januar machte Jahmai Simpson-Pusey den Anfang. Im Juli folgte Reigan Heskey, der wie der Innenverteidiger von Manchester City nach Köln wechselte. Und nun, am Montag, machte der FC den Transfer von Mikey Moore perfekt. Es ist fraglos der aufregendste Transfer der Geißböcke in diesem Sommer.
El Mala und Moore als Flügelzange
Moore gilt in England als absolutes Top-Talent, ein Ausnahmespieler, der bereits mit 16 Jahren sein Premier-League-Debüt feierte und in der letzten Saison während einer Leihe bei den Glasgow Rangers begeisterte. Ein Offensivspieler, der über rechts oder über das Zentrum kommt, in jedem Fall mit hohem Tempo und mit viel Mut im Eins-gegen-Eins.
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Kommt diese Beschreibung in Köln jemandem bekannt vor? Said El Mala ist ganz ähnlich veranlagt, nur dass der ein Jahr ältere Deutsche über die linke Seite kommt. Und genau das ist der Kölner Plan: El Mala links, Moore rechts. Eine Flügelzange aus zwei Hochgeschwindigkeit-Dribblern, die Begeisterung bei den FC-Fans und Unberechenbarkeit bei den Gegnern bringen soll.
Ein Transfer-Coup gegen den Abstiegskampf
Moore ist ein Transfer-Coup, zumal man in den vergangenen Tagen bei den Spurs schon beobachten konnte, was der Rechtsfuß drauf hat. Dass die Geißböcke keine Kaufoption für ihn erhalten haben, war vorhersehbar und macht den Deal nicht weniger attraktiv. In der vergangenen Saison machte der Hamburger SV mit Luka Vuskovic einen ähnlichen Deal und fand in dem Kroaten einen der besten Innenverteidiger der letzten Bundesliga-Saison. Im Übrigen bei Tottenham.
Der FC will mit Moore nun genau denselben Erfolg mit Moore feiern. In der Hoffnung, dass er und El Mala sich ergänzen, den Gegnern die Möglichkeiten nehmen, den jeweils anderen zu doppelten, weil es plötzlich nicht nur einen Top-Dribbler im FC-Kader gibt. Der Plan könnte aufgehen. Er könnte dem FC genau das Potenzial in der Offensive verleihen, was in der vergangenen Saison gefehlt hatte, um sich aus dem Abstiegskampf herauszuhalten. Dieses Jahr soll es gelingen.
