Königin fehlt bei Vereidigung
Komplikationen nach Lungen-OP bei Mette-Marit
Aktualisiert am 01.09.2026 – 11:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Wie aus einer offiziellen Pressemitteilung des norwegischen Königshauses hervorgeht, wird Mette-Marit nicht an der Vereidigung von Haakon teilnehmen.
König Haakon VIII. wird am heutigen Dienstagnachmittag um 13 Uhr seinen Eid auf die Verfassung ablegen. Seine Ehefrau Mette-Marit wird aus gesundheitlichen Gründen nicht an diesem wichtigen Termin teilnehmen. Das hat der norwegische Hof am Dienstagvormittag bekannt gegeben.
In einer offiziellen Mitteilung hieß es: „Ihre Majestät die Königin wird bei der Vereidigung im Storting nicht anwesend sein.“ Wegen Komplikationen nach einer Lungentransplantation muss sich Mette-Marit schonen, erklärte ihr behandelnder Lungenarzt Are Holm. Das sei nach solch einem Eingriff nicht ungewöhnlich.
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Holm erklärte weiter: „Die Königin hatte seit der Operation mehrfach Komplikationen, auch heute. Aus diesem Grund muss die Königin den ganzen Tag über beobachtet werden. Die Königin wird daher heute leider nicht an der Vereidigung im Storting teilnehmen können.“
König Haakon VIII. werde daher von Kronprinzessin Ingrid Alexandra begleitet. Die 22-Jährige ist die Tochter von Haakon und Mette-Marit. „Königin Sonja und Prinz Sverre Magnus werden der Vereidigung vom Plenarsaal des Storting aus beiwohnen“, hieß es in der Mitteilungen außerdem.
2018 wurde bei Mette-Marit eine seltene Lungenfibrose diagnostiziert. Diese unheilbare Krankheit führt zu Narben in der Lunge und starker Atemnot. Im Juni 2026 verschlechterte sich ihr Zustand. Die 53-Jährige wurde auf die Liste für eine Spenderlunge gesetzt. Nur wenige Wochen später erfolgte die lebensrettende Lungentransplantation im Osloer Rikshospitalet.
Harald V. starb vor wenigen Tagen
Das norwegische Königshaus erlebt gerade keine einfache Zeit. Zu den gesundheitlichen Problemen von Mette-Marit gesellen sich die Schlagzeilen um ihren Sohn Marius Borg Høiby.
Außerdem musste die Familie erst vor wenigen Tagen Abschied von Harald V. nehmen. Der 89-Jährige war am 17. August erneut ins Krankenhaus gekommen. Wegen einer Form der Blutarmut war er mit Kortison behandelt worden, was zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper geführt hatte. Anschließend zog er sich zusätzlich eine bakterielle Infektion des Blutkreislaufs zu. Wenige Tage später, am 28. August, starb er.