Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Schlagerstar denkt mit 68 Jahren über weiteres Kind nach

13 September 2026

Anthropic-CEO Amodei will Tempo bei KI-Entwicklung drosseln

13 September 2026

Eintracht Frankfurt gewinnt – Uzun trifft doppelt

13 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Gesundheit»Medikamente können Darm schädigen – Diese greifen die Darmflora an
Gesundheit

Medikamente können Darm schädigen – Diese greifen die Darmflora an

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Juli 2025Keine Kommentare2 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Medikamente können Darm schädigen – Diese greifen die Darmflora an
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Nicht nur Antibiotika können die Darmflora stören – auch viele andere Medikamente greifen das empfindliche Mikrobiom an. Das zeigt eine neue Studie aus Tübingen.

Die tägliche Tablette gegen Allergien, Hormonschwankungen oder Depressionen scheint harmlos – doch sie könnte Ihrer Darmflora mehr zusetzen als gedacht. Eine neue Untersuchung zeigt: Viele gängige Medikamente bringen das Gleichgewicht im Darm aus der Balance. Das Problem: Krankheitserreger können sich dadurch leichter ausbreiten.

Ein Forschungsteam der Universität Tübingen hat die Wirkung von 53 weitverbreiteten Medikamenten untersucht, die keine Antibiotika sind. Dazu zählen unter anderem Antiallergika, Hormonpräparate und Antidepressiva. Im Labor setzten die Forscher künstliche und echte Darmgemeinschaften diesen Wirkstoffen aus – mit einem überraschenden Ergebnis: Etwa ein Drittel der getesteten Medikamente begünstigte das Wachstum gefährlicher Bakterien wie Salmonellen.

„Dieses Ausmaß war vollkommen unerwartet. Viele dieser nicht-antibiotischen Medikamente hemmen nützliche Darmbakterien, während krankmachende Keime wie Salmonella Typhimurium unempfindlich sind. So entsteht im Mikrobiom ein Ungleichgewicht, durch das Krankheitserreger im Vorteil sind“, erklärt Studienleiterin Lisa Maier laut Pressemitteilung.

Auch Tierversuche bestätigten den Befund: Mäuse, die bestimmte Medikamente erhielten, erkrankten schneller und schwerer an Salmonellose – einer schweren Durchfallerkrankung. Die Forscher beobachteten dabei verschiedene schädliche Wirkungen auf das Mikrobiom: Einige Medikamente reduzierten die Gesamtmenge der Darmbakterien, andere verringerten die Artenvielfalt oder töteten gezielt solche Bakterien, die normalerweise mit Krankheitserregern um Ressourcen konkurrieren.

„Dadurch verschwinden natürliche Gegenspieler wie nützliche Darmkeime – und Erreger wie Salmonellen können sich ungestört ausbreiten“, sagt Mitautorin Anne Grießhammer und warnt: Selbst Medikamente mit wenigen bekannten Nebenwirkungen könnten das Mikrobiom so beeinflussen, dass Krankheitserreger die Oberhand gewinnen.

Bislang bewerten Forscher Medikamente in erster Linie nach ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus. Die Wirkung auf das Mikrobiom wird meist ignoriert. Das könnte sich bald ändern: Das Tübinger Team hat ein spezielles Hochdurchsatzverfahren entwickelt, mit dem sich schnell und systematisch testen lässt, wie Medikamente die Widerstandsfähigkeit des Mikrobioms beeinflussen. Ziel ist es, künftig bereits bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe mögliche Risiken für die Darmflora zu erkennen und zu vermeiden.

Besonders kritisch sind laut Studie Wirkstoffgruppen wie Antihistaminika, Antipsychotika und sogenannte selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren – also Medikamente, die häufig bei Hormonbehandlungen eingesetzt werden. Auch die gleichzeitige Einnahme mehrerer Präparate könne das Risiko zusätzlich erhöhen.

Die Studienautoren betonen: Niemand sollte Medikamente absetzen, ohne Rücksprache mit dem Arzt zu halten. Doch sie raten dazu, bei der Verordnung auch die mögliche Wirkung auf das Mikrobiom zu berücksichtigen – besonders bei Menschen mit häufigen Infekten oder chronischen Erkrankungen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Häufiger Magenkeim könnte das Risiko erhöhen

11 September 2026

44 Prozent sehen klare Verschlechterung

11 September 2026

Experten weisen auf Sepsis-Warnzeichen hin

11 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Anthropic-CEO Amodei will Tempo bei KI-Entwicklung drosseln

13 September 2026

Eintracht Frankfurt gewinnt – Uzun trifft doppelt

13 September 2026

Kanzlersturz von der CSU „auf keinen Fall“

13 September 2026

Borussia Mönchengladbach in der Krise – Polanski droht Aus

13 September 2026

Neueste Beiträge

Ihre Frau ist keine Unbekannte

13 September 2026

Hannovers „Tatort“-Kommissarin ist heute zu Gast bei „Inas Nacht“

12 September 2026

Kritik an Aussage von Kanzler Friedrich Merz

12 September 2026

Recent Posts

  • Schlagerstar denkt mit 68 Jahren über weiteres Kind nach
  • Anthropic-CEO Amodei will Tempo bei KI-Entwicklung drosseln
  • Eintracht Frankfurt gewinnt – Uzun trifft doppelt
  • Kanzlersturz von der CSU „auf keinen Fall“
  • Borussia Mönchengladbach in der Krise – Polanski droht Aus

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.