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Marinus Obermair: Influencer „movelikeg“ verpasst Donau-Weltrekord

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Marinus Obermair: Influencer „movelikeg“ verpasst Donau-Weltrekord
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Um fast 200 Kilometer

Oberbayerischer Content Creator verpasst Weltrekord


Aktualisiert am 29.07.2026 – 18:12 UhrLesedauer: 2 Min.

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Marinus Obermair während seiner Challenge: Der 23-Jährige ist als Influencer „movelikeg“ bekannt. (Quelle: Citybeam Communications/yfood Labs GmbH)

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In 72 Stunden die Donau in Österreich durchschwimmen – dieses ambitionierte Ziel hatte sich Marinus Obermair gesetzt. Am Ende verpasste er es deutlich.

Marinus Obermair hat den Weltrekord verpasst. Der Content Creator aus dem oberbayerischen Flintsbach am Inn (Landkreis Rosenheim) hatte es sich zum Ziel gesetzt, als erste dokumentierte Person innerhalb von 72 Stunden die Donau in Österreich durchzuschwimmen. Interessierte konnten den Versuch live im Internet auf der Website von Sponsor „yfood“ sowie auf YouTube verfolgen.

Der 23-Jährige war am Samstag in Passau gestartet und wollte am Mittwoch nach 350 Kilometern in der slowakischen Hauptstadt Bratislava ankommen. Dass er dieses Ziel kaum erreichen würde, war bereits früh absehbar. Historisches Niedrigwasser in der Donau und eine damit einhergehend geringe Fließgeschwindigkeit von teilweise nur 0,8 Kilometern pro Stunde machten das Vorhaben nahezu unmöglich.

Aufgeben kommt für Obermair nicht infrage

Daneben setzten Obermair die körperliche Belastung sowie der Schlafmangel stark zu. Aufgrund drohender Unterkühlung ordnete die medizinische Begleitung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowohl am ersten als auch am zweiten Tag Zwangspausen an. Aufgeben kam für Obermair dennoch nie infrage. So erklärte der Extremsportler: „Der Grund weiterzumachen, sollte größer sein als der Schmerz aufzuhören.“

Marinus Obermaier kurz vor dem Start: Die Strecke sollte ihn von Passau bis nach Bratislava führen.Vergrößern des Bildes
Marinus Obermair kurz vor dem Start: Die Strecke sollte ihn von Passau bis nach Bratislava führen. (Quelle: Citybeam Communications/yfood Labs GmbH)

Nach Ablauf der 72 Stunden am Mittwoch um 17 Uhr standen für den 23-Jährigen schließlich 152 Kilometer zu Buche – und damit 200 weniger als ursprünglich geplant. Anders als Extremläufer Arda Saatçi, der im Mai 600 Kilometer in 96 Stunden durch das Death Valley bis nach Los Angeles laufen wollte, hörte Obermair anschließend auf. Saatçi war damals noch über 38 Stunden weitergelaufen, bis er sein Ziel erreicht hatte.

Weltrekordversuch basiert auf Kindheitserinnerung

Die Idee zu seinem Weltrekordversuch geht auf eine Geschichte aus Obermairs Kindheit zurück. Im Alter von drei Jahren habe er gemeinsam mit seinem Vater ein Papierschiffchen in die Donau gesetzt, erzählt er. Auf die Frage, wohin es treiben würde, habe sein Vater geantwortet: „Einmal durch ganz Österreich.“ Fast 20 Jahre später wollte der 23-Jährige nun genau das schaffen – schwimmend.

Es war nicht die erste extreme Herausforderung, der sich der gelernte Koch stellt. Im Januar 2024 brach er ohne Geld zu einer Weltreise von Deutschland bis nach Bali auf. Anschließend durchquerte er Australien mit dem Fahrrad, ehe er mehrere Monate rund 3.000 Kilometer durch sieben Länder von Mexiko bis nach Kolumbien lief. Seine inzwischen rund 600.000 Follower auf Instagram und TikTok nahm er dabei stets auf seinem Kanal „movelikeg“ mit.

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