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Betrugsmasche: Verbraucherzentralen warnen vor Fakeshop-Falle

wochentlich.deBy wochentlich.de30 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Fakeshop-Falle

Verbraucherzentralen warnen vor perfider Betrugsmasche


Aktualisiert am 30.08.2026 – 03:49 UhrLesedauer: 2 Min.

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Laptop-Tastatur (Symbolbild): Verbraucher fallen immer wieder auf Fakeshops im Internet herein. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Angebliche Familienbetriebe werben online emotional mit Geschäftsaufgabe und Rabatten: Dahinter stecken oft dubiose Firmen, warnen Verbraucherschützer.

Unseriöse Onlineshops nutzen eine neue Masche: Sie geben sich als regionale Familienbetriebe aus, die angeblich schließen müssen und deshalb hohe Rabatte von bis zu 80 Prozent anbieten. Vor solchen Portalen warnt die Verbraucherzentrale Niedersachsen in einer Mitteilung.

Die Shops würden Namen wie „anna-berlin.de“, „mathilde-muenchen.de“ oder „emma-frankfurt.de“ tragen und gezielt auf Nähe und Vertrauen setzen, heißt es. Doch „statt Exklusivität und Tradition erhalten Kunden Ware, deren Qualität nicht überzeugt“. Zudem machten hohe Rücksendekosten das Widerrufsrecht faktisch nutzlos.

  • Anzeigen in Suchergebnissen: Google muss für Fakeshop-Schaden aufkommen
  • Verbraucherzentrale warnt: Fakeshop imitiert bekannten Blumenhändler

Das Muster sei immer gleich. „Eine emotionale Inszenierung soll Vertrauen aufbauen, die angeblich befristete Rabattaktion zum schnellen Kauf animieren“, so Kathrin Bartsch, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Firmensitz in Wyoming oder Hongkong

Wer genauer hinschaue, könne die Täuschung jedoch erkennen. Ganz unten auf den Seiten seien oft die tatsächlichen Firmensitze zu finden. Der Firmensitz von „mathilde-muenchen“ sei in Wyoming, bei „emma-frankfurt“ und den angeblichen Berliner Shops werde eine Adresse in Hongkong angegeben.

Ein weiteres Indiz: Auch unvollständige Kontaktangaben und Rücksendeadressen in Fernost zeigen laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen, dass Regionalität nur vorgetäuscht wird.

So lassen sich die Fakeshops erkennen

Wer unseriöse Onlineshops erkennen will, kann den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen verwenden. Dort lässt sich die Internetadresse (URL) der jeweiligen Seite eingeben. Springt die Ampel danach auf Rot oder Gelb, sollten sich Nutzer gut überlegen, ob sie dort bestellen.

Aber auch andere Merkmale helfen bei der Einschätzung, ob Shops seriös sind: „Wenn die Domain eines angeblichen Traditionsbetriebs erst seit wenigen Tagen besteht, wichtige Angaben fehlen oder Bewertungen schlecht ausfallen, kann auch eine professionelle Aufmachung nicht über das tatsächliche Geschäftsmodell hinwegtäuschen“, sagt Bartsch.

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