In Hamburger U-Bahnhof

Mann will Begleiter retten – und stirbt selbst


Aktualisiert am 14.09.2026Lesedauer: 1 Min.

Eine U-Bahn in Hamburg (Symbolbild): Für einen Mann kam jede Hilfe zu spät. (Quelle: IMAGO/Manfred Segerer/imago)

Ein Mann springt in Hamburg ins Gleisbett der U-Bahn. Ein weiterer versucht noch, ihn zu retten. Nur einer der beiden überlebt.

Bei einem schweren Unglück in einem Hamburger U-Bahnhof ist ein 36 Jahre alter Mann von einer U-Bahn überrollt und tödlich verletzt worden. Wie das „Hamburger Abendblatt“ und die „Hamburger Morgenpost“ übereinstimmend berichteten, kam es im U-Bahnhof Trabrennbahn im Nordosten der Millionenstadt zu dem Unglück.

Laut Polizei hielt sich eine Gruppe mit mehreren Männern am Morgen an dem Bahnhof auf. Kurz bevor die U1 eingefahren sei, sei einer der Männer plötzlich auf die Gleise gesprungen. Ein weiterer habe noch versucht, ihn festzuhalten, er sei zwischen die U-Bahn sowie den Bahnsteig geraten.

Unglück in U-Bahn: Bahnverkehr eingestellt

Während sich der erste Mann noch auf die gegenüberliegende Seite der Gleise habe retten können, sei der 36-jährige Helfer von der einfahrenden U-Bahn erfasst und eingeklemmt worden. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.

Laut Polizeisprecherin flüchteten die anderen Männer zunächst. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Funkstreifenwagenbesatzungen seien die Polizisten auf einen 38-Jährigen, einen 24-Jährigen sowie einen 35-Jährigen getroffen. Bei dem 38-Jährigen dürfte es sich nach bisherigem Ermittlungsstand um den Mann handeln, der vor die U-Bahn gesprungen war.

Laut Polizei gibt es Hinweise, dass die Männer unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise auch anderer Drogen standen.

Der U-Bahnverkehr wurde zwischen Farmsen und Wandsbek-Gartenstadt eingestellt. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Busse fahren als Alternative.

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