Champions League
Krimi bei Premieren-Duell: Bayern-Frauen trotzen Real
Aktualisiert am 28.10.2026 – 20:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Partie beginnt aus Sicht der Münchnerinnen mit einem Schlag. Dann aber entwickelt sich ein anderes Spiel.
Die Frauen des FC Bayern München haben mit einer Energieleistung am dritten Spieltag der Champions League noch ein 2:2 (1:2) gegen Real Madrid erkämpft und bleiben damit in der „Königsklasse“ ungeschlagen.
Athenea del Castillo (7.) und Lineth Beerensteyn (22.) hatten die Gäste im allerersten Pflichtspielduell der beiden Teams in Führung gebracht, Edna Imade (30.) und Momoko Tanikawa (52.) erzielten noch den verdienten Ausgleich für die Münchnerinnen in einer zeitweise wilden, mitreißenden Partie.
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Nach drei Spieltagen der Ligaphase hat das Team von Trainer José Barcala fünf Punkte auf dem Konto. Im Kampf um einen Platz unter den Top vier, der eine direkte Qualifikation fürs Viertelfinale bedeuten würde, warten auf die Bayern noch harte Brocken: Am 10. November sind die Münchnerinnen bei Paris Saint-Germain zu Gast, es folgen die Duelle mit Austria Wien und Titelverteidiger FC Barcelona.
So lief das Spiel
Barcala verzichtete nach dem überzeugenden 5:1 in der Liga bei RB Leipzig auf große Experimente. Auch Tanikawa, Klara Bühl und Pernille Harder, die von Montag auf Dienstag noch für die Ballon-d’Or-Verleihung nach London gereist waren, standen erneut in der Startelf.
Vor allem Bühl machte über die linke Seite wie gewohnt viel Tempo. Generell schafften es die Bayern in der ersten Halbzeit aber zu selten, ihre Überlegenheit sauber auszuspielen. Die Gäste, bei denen neben Senß auch die ehemalige Nationaltorhüterin Merle Frohms von Beginn an spielte, zeigten sich dagegen eiskalt.
„Wir waren ein bisschen überrumpelt von deren Offensivpower“, sagte die verletzte Giulia Gwinn zur Halbzeit im ZDF. Der Anschlusstreffer von Imade, die nach einer Ecke von Bühl traf, schien die Bayern jedoch zu beflügeln. Tanikawa traf kurz nach Wiederanpfiff zum Ausgleich. In einer offenen Partie hatten die Bayern im Anschluss die besseren Chancen. Die eingewechselte Sophie Proost (90.+2) traf in der Nachspielzeit den Pfosten.
