Mango-Koalition

Krause führt Fünf-Parteien-Bündnis ins Rathaus

Aktualisiert am 11.05.2026 – 11:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (r, Grüne) bekommt während seiner Amtseinführung im Großen Sitzungssaal des Rathauses die Amtskette von seinem Amtsvorgänger Dieter Reiter (l) überreicht. (Quelle: dpa/Peter Kneffel)

Die sogenannte Mango-Koalition hat eine Koalition ausgehandelt – mit 500 Millionen Euro Einsparungen im Gepäck. Auch die CSU soll eine Rolle spielen.

München bekommt eine neue Stadtregierung – und die soll nach Angaben der Beteiligten mit Einsparungen von 500 Millionen Euro starten. Grüne, SPD, FDP, Freie Wähler und die Rosa Liste haben sich am Montag (11. Mai) zusammen mit Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) vorgestellt. Auch der neue Koalitionsvertrag wurde dabei präsentiert.

Ungewöhnlich ist dabei die Rolle der CSU: Obwohl sie der Opposition angehört, soll sie nach Angaben Krauses das Vorschlagsrecht für das Kommunalreferat erhalten. Als Kandidat wurde demnach der berufsmäßige Stadtrat Alexander Dietrich (CSU) genannt. Die Zeiten ließen es nach Krauses Worten angemessen erscheinen, über Mehrheitsfraktionsgrenzen hinaus zusammenzuarbeiten.

Die Freien Wähler sollen die Federführung bei der Auswahl des Kulturreferenten übernehmen. Für das Bündnis warb auch Michael Piazolo, ehemaliger bayerischer Kultusminister und Vertreter der Freien Wähler. Ihm liege die Kultur sehr am Herzen, sagte er.

Der Koalitionsvertrag umfasst rund 35 Seiten und trägt die Überschrift „Aufbruch und Erneuerung. Zusammenhalt und Verlässlichkeit. Für München“. Den Namen „Mango-Koalition“ hatte Krause selbst ins Spiel gebracht.

Die Verhandlungen mit seinen Koalitionspartnern lobte der neue OB: Alle Beteiligten hätten ein großes Maß an Kompromissbereitschaft gezeigt, ohne sich an einzelnen Punkten zu zerstreiten, so Krause.

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