„Müssen das Thema weglassen“
Johannes B. Kerner teilt TV-Geheimnis um Jürgen Klopp
07.10.2026 – 09:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Johannes B. Kerner berichtet von internen Diskussionen mit Jürgen Klopp während der WM. Von der Arbeit mit Thomas Müller und Mats Hummels zeigt er sich überrascht.
TV-Moderator Johannes B. Kerner hat einen Einblick über die Spekulationen rund um Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada gegeben. Der richtige Umgang mit dem Thema hätte zu tagelangen Diskussionen innerhalb des Teams bei MagentaTV geführt.
„Die einen haben gesagt, wir müssen das Thema weglassen. Die anderen: Wir haben den Mann da stehen, das ist unser Experte. Wie kann man das Thema weglassen?“, sagte er der „Sport Bild“. Kerner berichtete, dass schlussendlich Klopp die Diskussion darüber beendet habe. „Irgendwann hat Jürgen den Knoten zum Platzen gebracht. Er hat einfach gesagt: ‚Ich habe eine Idee. Du fragst einfach, was du fragen willst. Und ich antworte, was ich antworten will.'“
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In dem anschließenden Interview bekundete Klopp öffentlich sein Interesse am Job als Nationaltrainer. Wenige Wochen später stellte ihn der Deutsche Fußball-Bund (DFB) als Nachfolger vom zurückgetretenen Julian Nagelsmann vor. Dass Kerner, der privat mit Klopp befreundet ist, dem Bundestrainer künftig anders begegnen wird, widersprach der erfahrene Moderator. „Ich trenne sehr akkurat meine persönliche Beziehung, die ich zu Jürgen habe, und das Berufliche.“
Kerner lobt Verhalten von Müller und Hummels
Eine besondere Herausforderung für den 61-Jährigen sei die Zusammenarbeit mit Klopp und dem Experten-Trio Tabea Kemme, Thomas Müller und Mats Hummels gewesen – jedoch in positivem Sinne. Er hätte keine Sekunde Pause gegeben und maximale Aufmerksamkeit erfordert. „Die waren ununterbrochen on fire. Das ging witzigerweise bereits morgens im Bus los, wenn wir zum Stadion gefahren sind. Und es hörte auch nicht nach der Sendung auf. Es wurde immer weitergeredet, aber es war kein Kneipentalk oder Blabla, sondern immer mit Substanz.“
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Ein besonderes Lob verteilte Kerner dabei an die 2014er-Weltmeister Hummels und Müller und ihre schnelle Lernbereitschaft vor der Kamera. „Was sie extrem schnell gelernt haben, ist Timing. Also das Reden und Schweigen in einem vernünftigen Rhythmus. Auch die kleinen nonverbalen Zeichen, wenn man etwas sagen will: Blicke, Gesten.“
Für die Zukunft hofft er, noch häufiger mit Thomas Müller vor der Kamera zu stehen. Denn was seine persönliche Zukunft angeht, bestätigte Kerner, dass seine „Zusammenarbeit mit Magenta fortgesetzt wird“.
