Er wird zu Johnny Cage
Karl Urban will Kultrolle in „Mortal Kombat II“ gerecht werden
07.05.2026Lesedauer: 2 Min.
Fünf Jahre haben Fans der Fortsetzung von „Mortal Kombat“ entgegengefiebert. Nun kommt Teil zwei in die Kinos – mit Karl Urban als Johnny Cage. Wie der Schauspieler mit dem Druck der Kultrolle umgeht, hat er t-online erzählt.
In den Neunzigern entfachte das Videospiel „Mortal Kombat“ einen regelrechten Hype und hat bei den Millionen Fans weltweit mittlerweile Kultstatus erreicht. Umso höher waren die Erwartungen, als 2021 die Hollywood-Verfilmung als aufwendig inszenierter Blockbuster in die Kinos kam.
Doch den Kritikern fehlte eines: das große Kampfturnier – das eigentliche „Mortal Kombat“. Jahrelang fieberten die Fans deshalb der Fortsetzung entgegen, die am 7. Mai nun endlich in den Kinos startet. „Wir tauchen noch tiefer in das ein, was ‚Mortal Kombat‘ eigentlich ist. Ich weiß, wie viel es allen bedeutet und das habe ich respektiert und versucht, dem gerecht zu werden“, versicherte Regisseur Simon McQuoid t-online im Interview.
Neben dem visuell beeindruckenden Turnier-Spektakel durfte für den Filmemacher eine wichtige Botschaft nicht zu kurz kommen: „Wenn das Herz fehlt, sind selbst die besten Kämpfe bedeutungslos“, betonte er. Deshalb integrierte er gleich mehrere Kultfiguren der legendären Spielreihe in die Handlung. Darunter Johnny Cage, ein selbstverliebter Schauspieler mit eingerosteten Kampfkünsten, dessen große Zeiten längst vorbei sind – und der sich nun im Turnier neu beweisen muss.
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Ein absoluter Fanliebling, dem Darsteller Karl Urban in „Mortal Kombat II“ unbedingt gerecht werden wollte. „Wenn man eine Rolle wie Johnny Cage übernimmt – oder generell eine Figur mit einer großen Fanbase spielt – ist einem natürlich bewusst, welche Erwartungen damit verbunden sind“, sagte der Schauspieler zu t-online. Er versuche, sich keine allzu großen Sorgen zu machen, wie es letztlich ankommen wird, denn „ich setze mich selbst schon genug unter Druck, um der Rolle gerecht zu werden“, gab er zu.
Der gebürtige Neuseeländer ist überzeugt: „Je mehr Arbeit und Hingabe man hineinsteckt, desto besser wird das Ergebnis.“ Deshalb konzentriere er sich „voll und ganz darauf, die bestmögliche Version zu erschaffen“. Dabei gehe es nicht nur um die Kampfkunst, sondern auch darum, Johnny Cages menschliche Seite zu zeigen. In dem Film durchlebe er eine Veränderung, „von jemandem, der sehr auf sich selbst fixiert ist und nur nach innen schaut, zu jemandem, der selbstlos ist“, so Karl Urban.
