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You are at:Home»Sport»Kämpfer bricht Gegner den Kiefer – lebenslange Sperre
Sport

Kämpfer bricht Gegner den Kiefer – lebenslange Sperre

wochentlich.deBy wochentlich.de23 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Er brach seinem Gegner den Kiefer

Prügel-Eklat in Bundesliga: Judoka auf Lebenszeit gesperrt

23.09.2026 – 09:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Deutschlands Olympia-Starter Timo Cavelius (r.): Er wurde Opfer einer Prügelattacke. (Archivfoto) (Quelle: Erik Gruhn/Deutscher Judo-Bund/dpa/dpa-bilder)

Akaki Japaridze prügelt in der Bundesliga den deutschen Olympia-Starter Timo Cavelius nach dem Kampf krankenhausreif. Nun gibt es eine erste Entscheidung.

Der georgische Kämpfer Akaki Japaridze ist nach seinem gewaltsamen Ausraster auf Lebenszeit für die Judo-Bundesliga gesperrt worden. Der 24-Jährige darf somit nicht mehr für einen Verein des Deutschen Judobundes (DJB) gemeldet werden oder dort kämpfen. Diese Entscheidung teilte der DJB am Dienstag mit.

Gegen Japaridze laufen zudem noch Verfahren vor dem georgischen Judoverband, dem Judoweltverband IJF sowie ein strafrechtliches Verfahren in Deutschland.

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Japaridze hatte als Gastkämpfer vom JC Leipzig seinen Kontrahenten Timo Cavelius vom TSV Abensberg krankenhausreif geprügelt. Bei der wilden Attacke hatte Japaridze seinem Gegner sogar den Kiefer gebrochen, der deutsche Olympia-Starter wird dadurch die WM in Baku verpassen.

Japaridze äußert sich – DJB reagiert

In einer Mitteilung äußerte sich Ligareferentin Pamela Bickendorf zur Entscheidung: „Im Verfahren wurde von allen Seiten immer wieder betont, dass es so etwas ‚bei uns‘ noch nie gegeben habe. Das finde ich beruhigend und macht mich stolz, weil es für unseren Sport und unsere Werte steht.“ Sie sei mit dem Ergebnis des Verfahrens zufrieden.

Auch auf die sportliche Wertung des Duells zwischen Leipzig und Abensberg hat der Vorfall Auswirkungen: Der Kampf werde mit 7:7 bei einer Unterbewertung von 62:57 gewertet, die Abschlusstabelle der 1. Judo-Bundesliga Männer Süd 2026 werde entsprechend korrigiert, hieß es vom Verband.

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Nach dem Vorfall hatte sich Japaridze via Instagram gemeldet. Er erklärte, er entziehe sich nicht der Verantwortung – schrieb aber auch, klarstellen zu wollen, dass dieser Vorfall „nicht das Ergebnis von Emotionen“ gewesen sei, die durch die sportliche Niederlage ausgelöst wurden. Stattdessen verwies er auf ehrverletzendes Verhalten seines Gegners.

Der DJB kommentierte dies: „Eine Relativierung oder gar Verteidigung dieser schwerwiegenden Körperverletzung ist für uns nicht tolerierbar und mit den Grundprinzipien unseres Sports unvereinbar.“

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