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You are at:Home»Deutschland»Johannes Gutenberg – Wissen für die ganze Welt
Deutschland

Johannes Gutenberg – Wissen für die ganze Welt

wochentlich.deBy wochentlich.de31 Mai 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Johannes Gutenberg – Wissen für die ganze Welt
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Im 15. Jahrhundert, zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches, wollten die Menschen ihre Ideen zu Papier bringen. Das Wissen in Technik und Medizin wuchs stetig und man wollte es teilen. Handwerker erkannten die Vorteile, Verträge, Aufträge und Darlehen schriftlich zu dokumentieren. Stadt- und Gerichtsverwaltungen waren zunehmend auf gut ausgebildete Beamte angewiesen. Kurzum: Es gab immer mehr Juristen, Theologen, Philosophen und Ärzte – und sie alle brauchten Bücher. Diese wurden damals noch von Hand kopiert, was zeitaufwändig und teuer war. Gutenberg dachte vermutlich schon früh darüber nach, wie sich dieser Prozess beschleunigen und verbilligen ließe.

Über Straßburg zurück nach Mainz

1434 zog Johannes Gutenberg nach Straßburg, wo er als Unternehmer, Handwerker und Erfinder tätig war. Er hatte Geld geerbt und gelernt, Edelsteine ​​zu schleifen, außerdem beherrschte er das Prägen und Pressen von Metall. Da es kaum Quellen gibt, die Einzelheiten seines Lebens preisgeben, verliert die Forschung den Erfinder immer wieder aus den Augen. Erst 1448 tauchte er in Mainz wieder auf, wo er mehrere Kredite aufnahm, um eine Druckerpresse einzurichten. In den Jahren zuvor hatte er offenbar die Geräte entwickelt, die nun zum Einsatz kommen sollten: eine Handgussmaschine zur Herstellung von Metalllettern, einen Winkelhaken und eine Druckmaschine zum Setzen der Seiten und die Druckerpresse selbst. Gutenberg war ein Perfektionist: Er stellte die besten Handwerker ein, damit sie die Maschinen nach seinen Plänen herstellten und mit ihm zusammen verfeinerten.

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