Ende von „Immer wieder sonntags“
Andy Borg richtet bewegende Worte an Stefan Mross
21.07.2026 – 17:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Mehr als 20 Jahre lang moderierte Stefan Mross die Sendung, die schon bald eingestellt wird. Jetzt meldet sich ein alter Freund zu Wort und blickt optimistisch nach vorn.
Im März 2026 verkündete der Sender SWR das Ende von „Immer wieder sonntags“ – nach mehr als drei Jahrzehnten und über 300 Folgen. Stefan Mross, der seit 2005 das Gesicht der Sonntagvormittag-Show im Ersten ist, wird die Sendung im September zum letzten Mal moderieren.
Nun hat sich Andy Borg zu Wort gemeldet. Im Interview mit „Merkur“ sprach der Schlagersänger über das bevorstehende Ende und darüber, dass er etwas Ähnliches aus eigener Erfahrung kennt. Denn er moderierte lange den „Musikantenstadl“, bis auch für ihn 2015 Schluss war.

Für Stefan Mross findet Andy Borg ermunternde Worte: „Man kann einem Moderator eine Sendung nehmen, aber niemals die Menschen, die ihn ins Herz geschlossen haben. Das hab ich damals gesagt und so wird es auch Stefan erleben – seine Fans werden ihn tragen.“
Und er fügt hinzu: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie weh so ein Abschied tut. Und auch, dass sich manchmal durch eine Tür, die sich schließt, etwas Neues öffnet. Deshalb bin ich sicher: Stefan Mross wird wieder seine Chance bekommen.“
- „Immer wieder sonntags“-Aus: Stefan Mross rechnet mit ARD ab
Der SWR hatte das Ende von „Immer wieder sonntags“ mit der angespannten wirtschaftlichen Lage begründet. SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sprach von einer „schmerzhaften Entscheidung“. Insgesamt werden 32 Staffeln in der Open-Air-Arena im badischen Rust entstanden sein.
Im Interview mit t-online erzählte Stefan Mross im Mai, dass ihn die Nachricht über das Aus unvorbereitet getroffen hat. „Ich war schockiert“, so der 50-Jährige. Vor allem war er enttäuscht von der Vorgehensweise der Verantwortlichen. „Das hätte man auch anders lösen können. (…) So etwas macht man nicht.“
