Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Weltweit führende humanitäre Organisationen schlagen Alarm wegen „sich verschlimmernder“ Angriffe auf die medizinische Versorgung in Kriegsgebieten

4 Mai 2026

Polizei sucht vermisste Sofie aus Euskirchen – sie könnte in Köln sein

4 Mai 2026

Experten warnen vor den Folgen für Deutschland

4 Mai 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Jobcenter-Chef über Bürgergeld: „Die Debatte muss enden“
Politik

Jobcenter-Chef über Bürgergeld: „Die Debatte muss enden“

wochentlich.deBy wochentlich.de5 Oktober 2025Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Jobcenter-Chef über Bürgergeld: „Die Debatte muss enden“
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Zum Glück betrifft das die Region Aachen nicht so, weil wir keine sogenannten Schrottimmobilien haben. Ich kenne aber Kollegen in Duisburg oder anderen Ruhrgebietsstädten, wo das beispielsweise ein großes Problem ist. Da wird das Wohngeld und das Bürgergeld missbraucht: Menschen aus Südosteuropa werden nach Deutschland gebracht, mit vielen anderen in Wohnungen gesteckt und mit Minijobs versehen, sodass sie als Arbeitnehmer in Deutschland gelten, die Anspruch auf Wohngeld und Aufstockung im Bürgergeld haben. Um das abzustellen, muss wohl EU-Recht geändert werden. Ich würde da allerdings noch einen Schritt weitergehen.

Wir haben insgesamt viele Minijobber, die aufstocken und Bürgergeld erhalten. Auch Schwarzarbeit kann mit Minijobs einfach vertuscht werden. Es wäre daher sinnvoll, dass Grundsicherungsempfänger generell keinen Minijob oder ihn nur temporär beschränkt ausüben. Ursprünglich waren die Jobs ja mal für Schüler, Studenten, Rentner oder Vollzeiterwerbstätige gedacht, die sich nebenbei was dazuverdienen wollen.

Aber kann ein Minijob für einen Arbeitslosen nicht auch der Einstieg in eine reguläre Arbeit sein?

Manchmal schon. Wer dem Rechnung tragen will, müsste zumindest das Aufstocken mit Bürgergeld auf ein Jahr beziehungsweise den Minijob darauf begrenzen. Aber: Wir können und sollten nicht länger jedem Einzelfall gerecht werden. Dadurch wird das System zu kompliziert. Meine Kollegen in den Niederlanden zum Beispiel sagen mir, eure Komplexität ist verrückt.



Wir können und sollten nicht länger jedem Einzelfall gerecht werden.


Stefan Graaf, Geschäftsführer Jobcenter Städteregion Aachen


Was können wir von den Niederlanden lernen?

Zum Beispiel mehr Pauschalregelungen einzuführen. Wir haben wahnsinnig komplexe Anträge, unterscheiden etwa bei der Leistungsübernahme, ob das Warmwasser über eine dezentrale oder eine zentrale Warmwasserversorgung kommt, statt zu sagen: Eine Person im Haushalt bekommt Summe X, mit der muss sie wirtschaften. Punkt. Sicher wird es dann Einzelfälle geben, bei denen der eine etwas zu wenig, der andere etwas zu viel bekommt. Aber weil wir das nicht in Kauf nehmen, sind die Regelungen kaum noch beherrschbar.

Was halten Sie dann von dem Vorschlag, bestimmte Leistungen wie etwa das Wohngeld und den Kinderzuschlag zusammenzufassen, um Regelungen zu vereinfachen?

Grundsätzlich wäre es sehr sinnvoll, die nahezu 500 Sozialleistungen in unserem Staat stärker zusammenzufassen, zu vereinheitlichen und zu schauen, was lässt sich zusammenlegen. Aber mindestens genauso wichtig wäre es, dass wir wie die Dänen einen einheitlichen Datensatz bekommen, auf den der Staat zugreifen kann. Das wäre eine Riesenerrungenschaft. Im Moment müssen Bürger meist in Papierform für jede Leistung die gleichen Unterlagen immer und immer wieder vorlegen. Bei uns wandern die Menschen von Behörde zu Behörde, Ziel muss es sein, dass die Daten bei Bedarf wandern. In diesem Sinne gilt es, auch den Datenschutz auf die Höhe der Zeit zu bringen, damit wir digitale Möglichkeiten besser nutzen können.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Experten warnen vor den Folgen für Deutschland

4 Mai 2026

Bayerischer US-Stützpunkt wackelt wohl als nächstes

4 Mai 2026

Kanzler äußert sich zur Zusammenarbeit mit Trump

4 Mai 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Polizei sucht vermisste Sofie aus Euskirchen – sie könnte in Köln sein

4 Mai 2026

Experten warnen vor den Folgen für Deutschland

4 Mai 2026

Neymar: Brasilianischer Superstar ohrfeigt Teamkollege

4 Mai 2026

Ex-Trigema-Chef gibt nach Suizidversuch seine Waffe ab

4 Mai 2026

Neueste Beiträge

So heißt ihr zweites Kind

4 Mai 2026

Vermisster 14-Jähriger wohl tot aufgefunden – Straftatverdacht

4 Mai 2026

Kaiserschnitt-Rate auf Rekordhoch: Das sind die Gründe

4 Mai 2026

Recent Posts

  • Weltweit führende humanitäre Organisationen schlagen Alarm wegen „sich verschlimmernder“ Angriffe auf die medizinische Versorgung in Kriegsgebieten
  • Polizei sucht vermisste Sofie aus Euskirchen – sie könnte in Köln sein
  • Experten warnen vor den Folgen für Deutschland
  • Neymar: Brasilianischer Superstar ohrfeigt Teamkollege
  • Ex-Trigema-Chef gibt nach Suizidversuch seine Waffe ab

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.