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Jetzt droht der große Stau-Stress

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Jetzt droht der große Stau-Stress
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Ferienbeginn in Hamburg

Wo im Norden jetzt die längsten Staus drohen

09.07.2026 – 08:43 UhrLesedauer: 3 Min.

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Stau auf der Autobahn A1 bei Meckelfeld an der Grenze zu Hamburg in Richtung Norden: Heute beginnen auch in Hamburg die Sommerferien. (Quelle: IMAGO/imago)

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Zum Ferienstart drohen rund um Hamburg zahlreiche Staus. Autobahn GmbH und ADAC nennen die kritischsten Strecken und wie man in Ruhe an sein Ziel kommt.

Volle Autobahnen, kilometerlange Baustellen und ein neuer Hitzeschub zum Wochenende: Für Hamburgs Urlauber beginnen die Sommerferien am Donnerstag ausgerechnet mit besten Voraussetzungen für lange Staus. Die Niederlassung Nord der Autobahn GmbH des Bundes empfiehlt Reisenden deshalb, den Großraum Hamburg großflächig zu umfahren und ihre Fahrten in verkehrsärmere Zeiten zu legen. Auch der ADAC stuft das kommende Wochenende als besonders staugefährdet ein.

Der Zeitpunkt könnte kaum ungünstiger sein: Während die Hamburger Schulen erst am Donnerstag in die Ferien starten, sind die Nachbarländer längst unterwegs. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen läuft bereits die zweite Reisewelle, gleichzeitig legen auch Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern los. Hinzu kommen zahlreiche Skandinavier, die auf dem Weg an die Meere und in den Süden durch Norddeutschland rollen. Entsprechend voll dürfte es auf den Fernstrecken werden.

Hamburg wird zum Nadelöhr

Dass die vielen Bauzäune trotzdem sein müssen, verteidigt die Autobahn GmbH ausdrücklich. „Wir wissen, dass Baustellen gerade zur Ferienzeit für viele Reisende ärgerlich sind“, zitiert das „Abendblatt“ Carsten Butenschön von der Autobahn GmbH. „Gleichzeitig sind sie Voraussetzung dafür, dass unsere Autobahnen und Brücken auch künftig leistungsfähig und sicher bleiben.“

Zum Nadelöhr werden in der Hansestadt vor allem die großen Elbquerungen – der Elbtunnel, die Norderelbbrücken und die Süderelbbrücke. Doch auch auf den weiterführenden Strecken nach Norden und Süden ist mit stockendem Verkehr zu rechnen. Der ADAC führt gleich mehrere norddeutsche Routen als besonders belastet auf, darunter die A1 von Fehmarn über Lübeck und Hamburg bis Bremen. Ferner auch die A7 zwischen Flensburg, Hamburg und Hannover sowie die A20 Richtung Rostock, die A23 nach Heide und die A24 in Richtung Schwerin.

Wo im Norden die längsten Staus drohen

  • A1 Ratekau – Scharbeutz: nur zwei Spuren Richtung Norden, eine Richtung Süden
  • A1 Kreuz Bargteheide – Bad Oldesloe: weniger Fahrstreifen im Baustellenbereich
  • A1 Norderelbbrücken (Hamburg): gedrosseltes Tempo und geänderte Spurführung A1 Dibbersen – Hittfeld: Arbeiten an Brücken
  • A7 Elbtunnel und Hamburger Tunnelkette: Bau des Altonaer Deckels und Streckenausbau
  • A7 Horster Dreieck – Thieshope: rund sechs Kilometer lange Großbaustelle mit gesperrten Spuren
  • A7 Rader Hochbrücke: Brückenbauarbeiten
  • A24 Witzhave – Schwarzenbek/Grande: ab dem 13. Juli nur noch eine Spur je Richtung

Verschärft wird die Lage durch eine langfristige Sperrung, auf die der ADAC hinweist: Auf der A7 Richtung Hannover ist der Abschnitt zwischen dem Maschener Kreuz (A39) und dem Horster Dreieck noch bis zum 17. Juli dicht. Kurzfristig könnten zudem sogenannte Blow-ups dazwischenfunken – aufplatzende Betonfahrbahnen infolge großer Hitze, die spontane Sperrungen nach sich ziehen. Da zum Wochenende die nächste Hitzewelle erwartet wird, ist dieses Risiko real.

Lkw-Fahrverbot und Grenzkontrollen nach Dänemark auf der A7

Für etwas Entspannung sorgt immerhin das sommerliche Fahrverbot für schwere Lastwagen: Für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen ist an allen Samstagen zwischen dem 1. Juli und dem 31. August von 7 bis 20 Uhr die Autobahn tabu, sonntags gilt das ganzjährig von 0 bis 22 Uhr.

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