Häufiger Gesundheitstipp

Jeden Tag ein Löffel Olivenöl: Das kann er im Körper bewirken


Aktualisiert am 04.06.2026 – 09:13 UhrLesedauer: 2 Min.

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In vielen Küchen beliebt: Olivenöl kann als Teil einer ausgewogenen Ernährung zu positiven Effekten führen. (Quelle: ONOKY – Eric Audras/getty-images-bilder)

Olivenöl ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen und kann die Gesundheit stärken. Wenn Sie davon profitieren möchten, gibt es aber einiges zu beachten.

Olivenöl gilt als eines der gesündesten Speiseöle. Es ist fester Bestandteil der mediterranen Ernährung, die als besonders gesundheitsfördernd gilt. Doch was passiert, wenn man täglich einen Löffel davon zu sich nimmt? Ist das wirklich gut für den Körper – oder gibt es auch Nachteile? In diesem Artikel finden Sie die Antwort.

Das steckt in Olivenöl

Olivenöl besteht zu etwa 98 Prozent aus Fett, hauptsächlich aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Besonders hervorzuheben ist die Ölsäure, eine einfach ungesättigte Fettsäure, die entzündungshemmend wirkt und positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System haben kann.

Daneben enthält Olivenöl eine Vielzahl an Antioxidantien, darunter Polyphenole und Vitamin E. Diese Stoffe können dabei helfen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und somit Alterungsprozessen sowie bestimmten Krankheiten vorzubeugen.

Jeden Tag ein Löffel: Gesundheitliche Vorteile von Olivenöl

Ein täglicher Löffel Olivenöl kann sich positiv auf verschiedene Bereiche des Körpers auswirken:

  • Schützt Herz und Gefäße: Studien zeigen, dass Olivenöl das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall senken kann. Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren helfen dabei, den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel zu senken und den „guten“ HDL-Cholesterinspiegel zu erhöhen.
  • Beugt Entzündungen vor: Die in Olivenöl enthaltenen Polyphenole können entzündungshemmend wirken und damit das Risiko für chronische Erkrankungen wie Arthritis oder bestimmte Herzleiden verringern.
  • Unterstützt die Verdauung: Olivenöl kann die Verdauung anregen und helfen, Verdauungsproblemen wie etwa Verstopfungen vorzubeugen. Zudem fördert es die Produktion von Magensäure, was die Nährstoffaufnahme verbessert.
  • Wirkt positiv auf das Gehirn: Es gibt Hinweise darauf, dass der regelmäßige Konsum von Olivenöl das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer senken könnte. Forscher nehmen an, dass die gesunden Inhaltsstoffe gegen schädliche Proteine im Gehirn wirken.

Welches Olivenöl ist am gesündesten?

Olivenöl gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen. Das Olivenöl der Güteklasse „extra vergine“, auch „Natives Olivenöl extra“ genannt, ist aus geschmacklicher und gesundheitlicher Sicht am hochwertigsten. Der Grund: Es wird kaltgepresst, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

  • Einfacher Test: Daran erkennen Sie gutes Olivenöl
Ein Löffel Olivenöl: Das Öl kann pur eingenommen werden, aber auch als Dressing für Salate oder als Verfeinerung von Gerichten genutzt werden. (Quelle: Connect Images/getty-images-bilder)

Wie viel Olivenöl pro Tag ist empfehlenswert?

Trotz der gesundheitlichen Vorteile sollte Olivenöl in Maßen konsumiert werden. Da es sehr kalorienreich ist (etwa 120 Kalorien pro Esslöffel), kann ein übermäßiger Konsum zu einer erhöhten Kalorienaufnahme und damit zur Gewichtszunahme führen.

Wichtig zu wissen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, gesunde Fette in Maßen in den Speiseplan zu integrieren. Ein bis zwei Esslöffel Olivenöl pro Tag (etwa 20 bis 30 Milliliter) gelten als unbedenklich und können problemlos in eine gesunde Ernährung eingebaut werden.

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