Festnahme in Dänemark

Iran soll Anschläge auf Juden in Deutschland geplant haben


Aktualisiert am 01.07.2025 – 11:51 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Mann soll jüdische Einrichtungen und Personen für den iranischen Geheimdienst ausgespäht haben – möglicherweise, um Anschläge vorzubereiten. Nun sitzt er in Haft.

Der Generalbundesanwalt hat einen Dänen mit iranischen Wurzeln festnehmen lassen. Der Haftbefehl wurde bereits am vergangenen Donnerstag von dänischen Beamten in Aarhus vollstreckt. Das teilte die Generalbundesanwaltschaft in einer Pressemitteilung mit.

Ali S. ist demnach dringend verdächtig, für den iranischen Geheimdienst tätig zu sein. Nach Informationen des „Spiegel“ handelt es sich um die Quds-Brigaden, eine Eliteeinheit der iranischen Revolutionswächter. Der Mann soll Anfang 2025 den Auftrag erhalten haben, in Berlin Informationen über jüdische Örtlichkeiten und Personen zu sammeln. Zu diesem Zweck spähte er im Juni drei Objekte aus. Dies diente mutmaßlich der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen in Deutschland, möglicherweise bis hin zu Anschlägen gegen jüdische Ziele.

Der Beschuldigte soll nach seiner Überstellung aus Dänemark dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden.

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