Transferwirrwarr
DFB-Torwart verlängert – und geht offenbar trotzdem
26.08.2026 – 20:24 UhrLesedauer: 3 Min.
Dass Noah Atubolu den SC Freiburg verlassen wird, ist hinlänglich bekannt. Jetzt verlängert der Torhüter jedoch seinen Vertrag – und wechselt wohl trotzdem.
Neue Entwicklungen um Noah Atubolu: Wie der „Kicker“ berichtet, hat der Torhüter des SC Freiburg seinen ursprünglich nur noch bis Sommer 2027 gültigen Vertrag bei den Breisgauern verlängert. Das Ziel des 24-Jährigen sei es aber nach wie vor, den Klub noch in dieser Transferperiode zu verlassen – offenbar weiterhin in Richtung Eintracht Frankfurt.
Der angestrebte Wechsel zu den Hessen ist dem Bericht zufolge auch der Grund für die Vertragsverlängerung. Denn: Frankfurt soll sich den Kauf aktuell nicht leisten können, ohne vorher noch andere Spieler abzugeben. Deshalb sei bei der Eintracht der Plan entstanden, den Spieler auszuleihen, inklusive Kaufpflicht oder Kaufoption.
Profis mit Verträgen, die in einem Jahr auslaufen, können jedoch nicht verliehen werden. Daher musste die Laufzeit von Atubolus bestehendem Kontrakt zunächst ausgedehnt werden. Dieser Vorgang birgt auch für den SC Freiburg einen Vorteil: Durch die Verlängerung steht fest, dass Atubolu den Klub im kommenden Sommer nun definitiv nicht ablösefrei verlassen wird – unabhängig davon, ob es mit Frankfurt zu einer Einigung kommt oder nicht.
Schuster: „Kann ein Modell für eine zukünftige Lösung sein“
Freiburg-Trainer Julian Schuster äußerte sich am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Playoff-Rückspiel der Conference League zu der Thematik. „Was ich bestätigen kann, ist, dass das ein Modell sein kann für eine zukünftige Lösung“, sagte der 41-Jährige. Je näher der Deadline Day am 1. September rücke, „umso mehr Zug ist dahinter“, führte er weiter aus. „Es wird die nächsten Tage dementsprechend auch was anderes zu bestätigen geben. Was genau das ist, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.“
Fest steht derweil, dass der Coach nicht mehr auf Atubolu setzen wird. Mit Mio Backhaus von Werder Bremen hat der Sport-Club bereits eine neue Nummer eins verpflichtet. Atubolu hatte den Verantwortlichen seinen Wechselwunsch bereits vor Monaten kundgetan. Dem Vernehmen nach wäre er gerne in die Premier League gewechselt. Ein Transfer auf die Insel kam jedoch nicht zustande.
