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Finanzen

Investor Buffet weiß nicht, wohin mit seinem Geld

wochentlich.deBy wochentlich.de25 Februar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Investor Buffet weiß nicht, wohin mit seinem Geld
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Er gilt als einer der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten: der 93-jährige Warren Buffett. Für ihn kämen derzeit nur wenige Unternehmen für Investitionen infrage.

Er ist einer der besten Investoren weltweit. Dem 93-jährigen Warren Buffet wird eine goldene Nase zugerechnet, wenn es um Beteiligungen an Firmen geht. Laut dem US-Magazin Forbes beträgt sein Vermögen 136 Milliarden US-Dollar. Seit Jahrzehnten gehört seine Firma zu den Bestperformern. Mit Spannung wird jedes Jahr sein Brief an seine Investoren erwartet, in dem er über sein Unternehmen berichtet und Anlagetipps gibt.

Berkshire Hathaway, die Holding von Buffet, sitzt demnach auf Rekord-Geldreserven von mehr als 160 Milliarden Dollar. Der erfolgreiche Geschäftsmann sieht aber derzeit kaum spannende Investitionsobjekte. In den USA gebe es nur „eine Handvoll“ Unternehmen, die bei seiner Holding Berkshire Hathaway für große Sprünge sorgen könnten – und diese hätten er und andere schon lange im Blick, hieß es im Jahresbericht für 2023. Im Ausland sieht Buffett gar keine passenden Kandidaten für die Geldanlage.

Schwester Roberta als Vorbild für Anlagestrategie

In seinem Brief schrieb Buffet jetzt, wie die Anlagestrategie bei Berkshire langfristig gestaltet ist und er dabei seine Schwester Roberta (Bertie) vor Augen habe.

„Sie ist vernünftig – sehr vernünftig – und weiß instinktiv, dass man Experten immer ignorieren sollte“, schrieb Buffett über die 90-Jährige. „Wenn sie zuverlässig die Gewinner von morgen vorhersagen könnte, würde sie dann ihre wertvollen Erkenntnisse freiwillig weitergeben und damit der Konkurrenz Tipps geben? Das wäre so, als würde man Gold finden und dann den Nachbarn eine Karte geben, auf der der Fundort verzeichnet ist.“

Bertie verstehe die Macht – im Guten wie im Schlechten – des Reizes und die Schwächen des Menschen. Warren Buffet schrieb weiter: „Unser Ziel bei Berkshire ist einfach: Wir wollen entweder alle oder einen Teil der Unternehmen besitzen, die über gute, grundlegende und dauerhafte Wirtschaftsdaten verfügen.“

Berkshire Hathaway gehören unter anderem der Versicherer Geico, die Eisenbahngesellschaft BNSF und der Batteriehersteller Duracell. Das Versicherungsgeschäft war im vergangenen Jahr ein Treiber für den Anstieg des operativen Gewinns auf 37,4 Milliarden Dollar (34,5 Mrd Euro) von 30,9 Milliarden Dollar 2022.

Gewinn fast 100 Milliarden Dollar

Der Reingewinn der Holding lag bei 96 Milliarden Dollar nach einem Verlust von 23 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Doch Buffett selbst bezeichnete diese Zahl „schlimmer als nutzlos“, da sie von Buchgewinnen- und Verlusten verzerrt werde und nur bedingt Aufschluss über das Wirtschaften in einem bestimmten Zeitraum gebe. Im Schlussquartal vergangenen Jahres legte das operative Ergebnis im Jahresvergleich von 6,6 auf rund 8,5 Milliarden Dollar zu.

Buffett würdigte in dem Brief an die Aktionäre auch seinen langjährigen Weggefährten Charlie Munger, der Ende November wenige Wochen vor seinem 100. Geburtstag starb. Munger sei der wahre Architekt von Berkshire Hathaway gewesen, betonte Buffett. Für ihn selbst sei Munger „teils ein älterer Bruder, teils ein liebevoller Vater“ gewesen.

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