Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Freiwasserstaffel um Wellbrock gewinnt Gold

8 August 2026

Amira Aly gibt Einblick in Schwangerschaft – Ex Oliver Pocher übt Kritik

8 August 2026

Vitamin-D-Mangel und Bauchfett sind gerade im Alter ein Risiko

8 August 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Deutschland»Interview mit der in Kirgisistan geborenen Fotografin Irina Unruh
Deutschland

Interview mit der in Kirgisistan geborenen Fotografin Irina Unruh

wochentlich.deBy wochentlich.de15 Dezember 2025Keine Kommentare2 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Interview mit der in Kirgisistan geborenen Fotografin Irina Unruh
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Wann kam die Fotografie in Ihr Leben?
Zurück in Kirgisistan. Mein Vater und eine meiner Tanten haben viel fotografiert und unser Familienleben dokumentiert. Ich hatte immer das Gefühl, dass Fotografie etwas Magisches und Faszinierendes hat. Später, während meines Lehramtsstudiums in Bielefeld, begann ich, mich ernsthaft mit der Fotografie zu beschäftigen – zunächst allerdings eher als Hobby. Allerdings hatte ich meine Kamera immer dabei, auch als ich ein Jahr in Costa Rica und fünf Jahre in Rom lebte und arbeitete. Dort hatte ich auch meine erste Ausstellung. Mittlerweile lebe ich mit meinem Mann und meinen beiden Kindern im Münsterland, wo ich als Fotografin und Lehrerin arbeite – Fotografie ist und bleibt ein wichtiger Teil meines Lebens.

Sie sind um die ganze Welt gereist – und haben sich irgendwann entschieden, nach Kirgisistan zurückzukehren. Warum?
Nach 20 Jahren wurde mir plötzlich klar, dass ich zwar so viele Länder kannte, das Land meiner Geburt aber überhaupt nicht so gut kannte. Der Gedanke ging mir nicht aus dem Kopf. Also ging ich zurück. Und sofort spürte ich dieses Gefühl wieder: Die Farben, das Licht, die Gerüche, die Mentalität der Menschen – es war, als würde etwas in mir aufatmen. Obwohl die meisten meiner Verwandten nicht mehr dort leben, fühlte ich mich sofort tief mit dem Land und der Landschaft verbunden; Seitdem gehe ich immer wieder zurück.

Ihr Fotobuch „Wo die Pappeln wachsen“, das unter anderem mit dem Deutschen Fotobuchpreis in Silber ausgezeichnet wurde, erzählt die Geschichte dieser Rückkehr. Welche Bedeutung hat der Titel für Sie?
Als ich nach 20 Jahren zum ersten Mal wieder nach Kirgisistan reiste und auch das Dorf meiner Kindheit besuchte, fielen mir neben der atemberaubenden Bergkulisse vor allem die unzähligen Pappeln auf, die in ganz Eurasien weit verbreitet sind. Für mich persönlich sind sie ein Symbol meiner Kindheit. Sie säumen die Straßen in den Dörfern Kirgisistans, sie rascheln im Wind und sie kommen mir vor wie die Wächter einer Zeit, die niemals enden wird. In meinem Fotobuch geht es um die Geschichte meiner Familie, das Leben der deutschen Minderheit in zwei kleinen Dörfern dort und um Aufbrüche und Neuanfänge. Es ist kein Blick von außen, sondern ein Versuch zu verstehen, wie das Streben nach Religionsfreiheit, Flucht und Auswanderung über Generationen hinweg dazu führte, dass sich eine kleine Minderheit im heutigen Kirgisistan niederließ. Die Geschichte meiner Familie steht exemplarisch für unzählige ähnliche Familiengeschichten, die ich vor dem Hintergrund der damaligen weltpolitischen Lage zu erzählen versuche.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Warum Deutschland vorne liegt

26 Juli 2026

Hamburg produziert grünen Wasserstoff

26 Juli 2026

Robotikforschung: Deutschlands Stärken

26 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Amira Aly gibt Einblick in Schwangerschaft – Ex Oliver Pocher übt Kritik

8 August 2026

Vitamin-D-Mangel und Bauchfett sind gerade im Alter ein Risiko

8 August 2026

Was sich ab 2027 ändern soll

8 August 2026

Nicht nur Heskey – darum wollen die Top-Talente nach Köln

8 August 2026

Neueste Beiträge

Wahlumfrage zeigt einen Trend – Parteien zittern

8 August 2026

Fifa-Boss Gianni Infantino bekommt Unterstützung aus Südamerika

8 August 2026

Hier zahlen Sie das Dreifache

8 August 2026

Recent Posts

  • Freiwasserstaffel um Wellbrock gewinnt Gold
  • Amira Aly gibt Einblick in Schwangerschaft – Ex Oliver Pocher übt Kritik
  • Vitamin-D-Mangel und Bauchfett sind gerade im Alter ein Risiko
  • Was sich ab 2027 ändern soll
  • Nicht nur Heskey – darum wollen die Top-Talente nach Köln

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.