Vor frühem WM-Aus

Ärger im DFB-Camp – wegen Physiotherapeuten?

02.07.2026 – 12:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Joshua Kimmich (l.) und Nadiem Amiri: Sie mussten schon nach dem Sechzehntelfinale nach Hause fliegen. (Quelle: IMAGO/Markus Ulmer)

Schon Ende Juni ist Deutschland bei der WM ausgeschieden. Intern war die Stimmung wohl – anders als nach außen kommuniziert – weniger gut.

Im Camp der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 in Winston-Salem (USA) gab es wohl internen Ärger mit den Physiotherapeuten. Das berichtet der Pay-TV-Sender Sky. Demnach hat sich der DFB schon Anfang des Jahres von Michael Deiß getrennt. Der Physiotherapeut war bei vielen Spielern sehr beliebt.

Nun sollen mehrere Profis mit der alternativen physiotherapeutischen Betreuung unzufrieden gewesen sein. Auf Wunsch der Spieler um Kapitän Joshua Kimmich soll deswegen der externe Physiotherapeut Dr. Jürgen Siegele nach Winston-Salem geholt worden sein.

Der Gründer und Geschäftsführer des Therapie- und Reha-Zentrums Bottwartal in Großbottwar (Region Stuttgart) behandelte in einem separaten Raum nahe des Teamhotels eine zweistellige Zahl von DFB-Spielern. Dort sollte er die teilweise ausgelaugten Nationalspieler wieder fit machen.

Bereits im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) waren der Mannschaft Fitnessprobleme anzumerken. Auch in den Partien gegen Ecuador (1:2) und Paraguay (4:5 nach Elfmeterschießen) offenbarten viele Spieler deutliche Schwächen in den Zweikämpfen und wirkten wenig spritzig. Das soll zwar nicht der einzige Grund, aber ein bedeutender Mitgrund für das frühe WM-Aus gewesen sein.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version