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Gesundheit

Husten bis zum Erbrechen: Wann er gefährlich ist

wochentlich.deBy wochentlich.de18 November 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Husten bis zum Erbrechen: Wann er gefährlich ist
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Zum Beispiel Keuchhusten

Was Husten bis zum Erbrechen auslöst


Aktualisiert am 18.11.2025 – 15:22 UhrLesedauer: 3 Min.

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Starker Husten: Er kann sogar Erbrechen auslösen. (Quelle: deeepblue/getty-images-bilder)

Manchmal ist Husten so ausgeprägt, dass er einen Würgereiz auslöst oder gar zum Erbrechen führt. In bestimmten Fällen ist ein Arztbesuch wichtig.

Wer schon einmal lange und/oder heftig husten musste, hat dabei möglicherweise einen Würgereiz empfunden. Das kann zum Beispiel passieren, wenn sich in den Atemwegen viel Schleim bildet. Ein anhaltender trockener Reizhusten löst mitunter ebenfalls ein Würgen aus, das sich bis zum Erbrechen steigern kann.

Vor allem Kinder müssen nach dem Husten gelegentlich erbrechen: Der Schließmuskel, der Magen und Speiseröhre voneinander trennt, ist bei ihnen noch nicht so stark ausgebildet. Aber auch bei Erwachsenen kann ein Würgereiz mit oder ohne Erbrechen auftreten.

Eine Erkrankung, bei der Husten bis zum Erbrechen nicht ungewöhnlich ist, ist Keuchhusten (Pertussis). Sowohl Kinder als auch Erwachsene können daran erkranken.

Keuchhusten verläuft insbesondere bei ungeimpften Personen in drei typischen Stadien. An die erste, erkältungsähnliche Phase schließt sich die sogenannte Anfallsphase an: Betroffene leiden wiederholt unter minutenlangen Hustenanfällen, bei denen sie zwischendurch tief und laut einatmen. In dieser Phase verspüren viele erkrankte Personen – vor allem Kinder – beim Husten einen Würgereiz oder würgen zähen Schleim hervor. Dabei kann es vorkommen, dass sie anschließend erbrechen müssen. Die Anfallsphase kann bis zu sechs Wochen anhalten, bis sich die sogenannte Erholungsphase anschließt.

Welche weiteren Symptome auf Keuchhusten hinweisen und ob sie gefährlich sind, lesen Sie hier.

Nicht nur bei Keuchhusten, sondern auch im Rahmen vieler anderer Erkrankungen kann ein Würgereiz beim Husten auftreten. Etwa bei einer akuten Bronchitis: Sind die damit verbundenen Hustenanfälle sehr stark, können Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Würgereiz mit oder ohne Erbrechen die Folge sein. In den meisten Fällen heilt die Erkrankung von allein aus.

Kinder, die sehr stark husten und danach erbrechen müssen, weder essen noch trinken und gleichzeitig schnell und schwer atmen, sollten rasch von einer Ärztin oder einem Arzt untersucht werden. Eine mögliche Ursache könnte dann eine RS-Virus-Infektion sein. Diese ist zwar meist harmlos, manche Kinder entwickeln jedoch einen schweren Verlauf.

In der Regel ist Würgereiz oder Erbrechen nach dem Husten nicht gefährlich. Bei bestimmten Begleitsymptomen ist jedoch eine zeitnahe ärztliche Abklärung erforderlich, da es sich dann möglicherweise um eine ernste Erkrankung handelt. Das gilt etwa, wenn der Verdacht auf Keuchhusten oder eine schwere RS-Virus-Infektion besteht.

Unabhängig von Würgereiz und/oder Erbrechen sollte ein starker und/oder anhaltender Husten im Zweifel immer ärztlich untersucht werden. Das gilt zum Beispiel, wenn:

Problematisch kann Erbrechen zudem werden, wenn es öfter vorkommt. Dann gehen viel Wasser und Elektrolyte verloren. Vor allem bei Kindern droht der Körper schnell auszutrocknen. Daher ist es wichtig, den Flüssigkeitsverlust frühzeitig auszugleichen. Meist gelingt das durch ausreichendes Trinken, etwa von Wasser oder Tee. Trinken erleichtert gleichzeitig das Abhusten von Schleim.

Hält Husten länger an oder wird sogar stärker, sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden. Wann genau, ist unter anderem von möglichen Vorerkrankungen, dem Alter und weiteren Symptomen abhängig. Im Zweifel ist immer eine rasche ärztliche Abklärung zu empfehlen.

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