Erstes Obduktionsergebnis

Tod Aiwangers: Kein Hinweis auf Fremdverschulden

Von dpa, reuters, t-online

Aktualisiert am 05.11.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Eilmeldung (Quelle: t-online)

Der überraschende Tod von Hubert Aiwanger beschäftigt die Republik. Nun teilt die Staatsanwaltschaft erste Erkenntnisse mit.

Der bayerische Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger ist nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion ohne Fremdverschulden gestorben. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Berlin nach der bisherigen rechtsmedizinischen Untersuchung des Leichnams mit. Der 55 Jahre alte bayerische Wirtschaftsminister von den Freien Wählern (FW) war am Mittwoch tot in einem Berliner Hotel gefunden worden.

Die Behörden nahmen Ermittlungen zur Todesursache auf. Ziel sei es, die konkrete Ursache und den Hergang des Todes herauszufinden sowie ein mögliches Fremdverschulden auszuschließen, erklärten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft in Berlin. Der bayerische FW-Vizechef Fabian Mehring war gemeinsam mit Aiwanger in Berlin und am Mittwochnachmittag gebeten worden, Aiwanger krankheitsbedingt zu vertreten, wie Mehring auf Instagram schrieb.

Aiwangers Tod löste bundesweit Bestürzung aus. „Bundeskanzler Friedrich Merz ist tief betroffen vom Tod Hubert Aiwangers“, erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius. „Die Bundesrepublik verliert einen streitbaren Politiker, der leidenschaftlich für seine Überzeugungen eingetreten ist.“

Ministerpräsident Markus Söder ordnete für Donnerstag und den noch offenen Beisetzungstermin Trauerbeflaggung an. „Der Tod von Hubert Aiwanger ist ein Schock“, sagte Söder. Beide hätten in „bürgerlicher, liberal-konservativer Politik“ grundlegend übereingestimmt. „Wir werden es auch mit den Freien Wählern in seinem Sinne, in unserem Sinne, so fortsetzen.“

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