Thomas Markle Sr.
Meghans Vater äußert sich zu Kinderpornografie-Vorwürfen
23.10.2026 – 15:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Derzeit kämpft er in einer Reha-Einrichtung in Florida um seine Gesundheit. Nun muss sich Thomas Markle gegen schwere Vorwürfe seines eigenen Sohnes wehren.
In einer Rehabilitationseinrichtung im US-Bundesstaat Florida lernt Thomas Markle derzeit das Laufen mit einer Beinprothese. Im Dezember 2025 war ihm nach einem Blutgerinnsel das linke Bein unterhalb des Knies amputiert worden. Zu dieser Situation kommen nun Anschuldigungen hinzu, die sein eigener Sohn gegen ihn erhoben hat. Ihm wird der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen.
Im Gespräch mit der britischen „Daily Mail“ hat sich Thomas Markle, der Vater von Herzogin Meghan, jetzt erstmals dazu geäußert. Er spricht von „kranken Lügen“ und erklärt: „Ich bin schockiert, verletzt und sehr aufgebracht darüber, dass mein Sohn diese Anschuldigungen gegen mich erhebt.“
Ausgelöst hat den Skandal Herzogin Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. Er behauptet laut einem Bericht von „The Sun“, in den persönlichen Gegenständen seines Vaters auf den Philippinen Hunderte, möglicherweise sogar Tausende Bilder und Videos entdeckt zu haben. Diese sollen sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen.
Das mutmaßliche Material habe sich auf Festplatten und anderen elektronischen Geräten befunden. Thomas Markle Jr. erstattete nach eigenen Angaben Anzeige bei den Behörden auf den Philippinen und informierte zudem das FBI. Die Ermittler sollen die Dateien nun untersuchen.
Thomas Markle Sr.: „Das ist doch Schwachsinn“
Thomas Markle Sr. weist die Anschuldigungen entschieden zurück. „Das ist doch Schwachsinn. Alles Lügen. Es ist widerlich. Ich habe keine Ahnung, warum Tom versucht, mich mit diesen Lügen zu zerstören“, sagte er und beteuerte, niemals zu einer solchen Tat fähig zu sein. Er bezeichnete die Vorwürfe als das Schlimmste, was man ihm unterstellen könne.
Rückendeckung erhält er von seiner Tochter Samantha Markle. Sie erhebt bei der „Daily Mail“ Vorwürfe gegen ihren Bruder: Dieser wolle sich an ihrem Vater rächen und mit der Geschichte Geld verdienen. Zudem bestreitet sie, dass ihr Vater überhaupt Zugriff auf die betreffenden Geräte gehabt habe.
Herzogin Meghan wusste seit Jahren von den Vorwürfen
Bislang ist weder geklärt, woher das Material stammt, noch wer Zugriff darauf hatte. Eine Anklage gegen Thomas Markle Sr. ist nicht bekannt. Für den 82-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.
Auch Herzogin Meghan hat sich zu dem Fall geäußert. In einer Erklärung, die „The Sun“ vorliegt, zeigte sie sich „zutiefst erschüttert“. Sie erklärte zudem, bereits 2018 von beunruhigenden Anschuldigungen gegen ihren Vater erfahren zu haben. Damals sei ein entsprechendes Schreiben an die Londoner Polizei und die für den Schutz der Royals zuständige Einheit gegangen. Sie habe ihre Kinder schützen wollen und habe deshalb auch keinen Kontakt zu ihrem Vater gehabt.
