Neben Werbematerial für „Kokstaxis“

Festnahme: Mann trägt schussbereite Waffe in der Hose

23.10.2026 – 16:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Polizeiautos (Symbolbild): In der Wohnung des 20-Jährigen fand die Polizei Betäubungsmittel. (Quelle: Jens Kalaene/dpa/dpa-bilder)

In Berlin-Spandau versucht eine Gruppe, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Was die Beamten danach bei einem der Männer finden, führt zu einer Festnahme.

Ein 20-Jähriger ist in der Nacht zu Freitag in Berlin-Spandau mit einer schussbereiten Waffe und Munition im Hosenbund festgenommen worden. Der Mann gehörte zu einer Gruppe, die zuvor mit einem Auto vor einer Polizeikontrolle geflüchtet war, wie die Polizei mitteilte.

Gegen Mitternacht war die Polizei auf dem Gelände einer Tankstelle auf das Fahrzeug aufmerksam geworden. Als die Beamten eine Kontrolle durchführen wollten, gab die Gruppe Gas und flüchtete in Richtung Charlottenburger Chaussee. Die Kennzeichen des Autos waren gefälscht. Laut Polizei fuhren die Insassen dabei „augenscheinlich mit weit überhöhter Geschwindigkeit“. Erst vor einer Polizeiliegenschaft kam das Fahrzeug zum Stehen. Der 20-Jährige und seine drei Begleiter liefen anschließend zu Fuß weiter, wurden aber festgenommen.

Mann war nicht nüchtern

Bei seiner Festnahme gab der 20-Jährige an, Alkohol und Drogen konsumiert zu haben. Ob er das Auto gefahren hatte, war zunächst nicht geklärt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung stieß die Polizei auf Betäubungsmittel sowie Werbematerial für sogenannte „Kokstaxis“. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

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