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Hertha-Chef verteidigt Reese gegen Pfiffe wegen Abgang


Aktualisiert am 15.09.2026 – 18:30 UhrLesedauer: 4 Min.

Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich: Er hat Stellung zu den Pfiffen gegen Fabian Reese bezogen. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa/dpa-bilder)

Ha, Ho, He: Hertha BSC ist einer der größten Vereine in der 2. Fußball-Bundesliga. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Alte Dame“.

Hertha-Chef verteidigt Reese gegen Pfiffe

Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat Offensivspieler Fabian Reese gegen Pfiffe wegen dessen Abgang aus der Hauptstadt verteidigt. „Ich bleibe dabei: Fabi hat es nicht verdient, er hat bei uns einen Top-Job gemacht“, sagte der 59-Jährige bei „At Broski – Die Sport-Show“. Reese sei mit der Hertha „immer sauber umgegangen.“

Der 28 Jahre alte Reese, der sich zuvor häufiger mit emotionalen Worten zur Hertha bekannt hatte, war im Sommer aus Berlin zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg gewechselt. Den Abgang und das Ziel nehmen einige Fans dem Offensivmann übel.

„Ein erwachsener junger Mann, ein sehr feiner junger Mann wie Fabi, darf eine solche Entscheidung treffen. Ich finde es aber in keinster Weise legitim, dass man dann einen Spieler, egal wo der kickt, auspfeift, nur weil man so ein bisschen mitpfeifen will“, sagte Görlich.

Toni Leistner beendet Karriere – Rückkehr zu Hertha möglich

Toni Leistner hat seine Karriere als Profi-Fußballer beendet. Bei einer Veranstaltung bei den Stachelschweinen im Europacenter verkündete der 36-Jährigen seinen Rücktritt. „Ich bin 36, es ist irgendwann mal an der Zeit. Man war noch fit die letzten Jahre, vielleicht hat dann das die Entscheidung schwieriger gemacht, aber momentan bin ich extrem fine damit“, wird der frühere Innenverteidiger, der 85 Spiele auf seiner letzten Station bei Hertha BSC absolviert hatte, von der „Bild“ zitiert.

Der Vertrag des gebürtigen Dresdners war zum Saisonende ausgelaufen und nicht verlängert worden. Zuletzt gab es Gerüchte, Leistner könne sich als vertragsloser Spieler Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus anschließen.

Doch anstatt weiterhin Trikots überzustreifen, hat sich Leistner, der auch für Union Berlin, den Hamburger SV, den 1. FC Köln und Dynamo Dresden sowie in England und Belgien spielte, dem DFB-Angebot Players Pathway Management 2026 angeschlossen. Dabei erhalten Aktive und Ehemalige Unterstützung, eine Karriere im Managementbereich im Profi- und Nachwuchsfußball zu beginnen.

„Ich bin unglaublich stolz und dankbar, Teil dieses besonderen Lehrgangs sein zu dürfen, und freue mich auf die kommenden Monate, neue Perspektiven und den Austausch mit spannenden Menschen“, schrieb Leistner auf Instagram, „ein weiterer Schritt, um mich auf die Zeit nach der aktiven Karriere vorzubereiten.“ Diese Karriere könnte auch eine Rückkehr zu Hertha beinhalten. Die Berliner hatten Leistner nach der abgelaufenen Spielzeit eine Position in Aussicht gestellt.

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